Petition Schwyz

Bildungswahl für alle statt für wenige

Damit alle Kinder ihr Potenzial entfalten können!

Jetzt hier Petition unterschreiben:

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Wir fordern den Kantonsrat und die Regierung des Kantons Schwyz auf, gesetzliche Grundlagen zu schaffen und Massnahmen zu ergreifen, die dazu führen, dass…

  1. die Erklärung der Menschenrechte Art. 26, Abs. 3 umgesetzt wird.
    „Die Eltern haben ein vorrangiges Recht, die Art der Bildung zu wählen, die ihren Kindern zuteil werden soll.“
    Menschenrechte sind Rechte, die unabhängig von den finanziellen Verhältnissen in Anspruch genommen werden können.
  2. Art. 11 der Schweizerischen Bundesverfassung umgesetzt wird:
    „Kinder und Jugendliche haben Anspruch auf besonderen Schutz ihrer Unversehrtheit und auf Förderung ihrer Entwicklung.“
  3. der Art. 41 der Schweizerischen Bundesverfassung konsequent angewendet wird:
    „Die Kantone setzen sich in Ergänzung zu persönlicher Verantwortung und privater Initiative dafür ein, dass Kinder und Jugendliche sich nach ihren Fähigkeiten bilden können.“

Die Petition kann von allen Personen unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität und Wohnort unterschrieben werden

UnterstützerInnen der freien Bildungswahl

Die Dynamik in der Welt nimmt zu und Standardlösungen werden nicht erfolgreich sein. Deshalb ist es zentral, dass unser Schulsystem Vielfalt und Innovation fördert. Und diese innovativen Angebote müssen für alle zugänglich sein, damit wir nicht in eine Zweiklassengesellschaft abrutschen.

Jörg SolèrBereichsleiter, Lonza Wallis

Die gd-Schule Bratsch besuchen Kinder aus allen finanziellen Schichten und mit allen pädagogischen Profilen. Die soziale Gleichstellung ist momentan nur möglich, weil Spenden von Unternehmen und Privatpersonen die fehlenden Beiträge ausgleichen und die Gemeinde Gampel-Bratsch uns fördert. Bildungsbudgets wären DIE Lösung für uns, um diesen sozialen Werten langfristig treu bleiben zu können.

Damian GsponerSchulleiter gd-Schule Bratsch

„Wir Eltern wollen kein staatliches Bildungsmonopol, sondern Bildungsvielfalt und zwar für alle Kinder nicht nur für die Reichen.“

Chris von RohrMusiker

„Unsere Schule muss erneuert werden. Dafür braucht es: Freie Schulwahl, autonome Schulen und Chancengleichheit für alle.“

Remo LargoKinderarzt / Erziehungswissenschaftler

Begründung

Die Erziehungsberechtigten tragen die Gesamtverantwortung für das Wohl ihrer Kinder – auch in der Bildung. Dazu brauchen sie jedoch die entsprechenden Entscheidungskompetenzen.

Deshalb muss das Menschenrecht der freien Bildungswahl für alle umgesetzt werden.

Viele engagierte Lehrkräfte geben täglich ihr Bestes für die Kinder. Trotzdem stösst die Volksschule in ihrem Bemühen, allen Kindern gerecht zu werden, an Grenzen. Der Grund ist nicht eine mangelnde Qualität der Schulen, sondern die sehr unterschiedlichen Entwicklungen und Begabungen der Kinder. Eine Einheitsschule für alle anzubieten, kann nicht Ziel der Bildungspolitik sein.

– Schulabbruch: Jedes Jahr brechen ca. 5000 Jugendliche die Schule ab.

– Sitzenbleiben:  Fast jedes 5. Kind wiederholt ein Schuljahr. Eine Massnahme, die dem Kind in der Regel nichts bringt aber viel kostet.

– Bildungsdefizite: 20% der Schulabgänger (OECD) verlassen die Schule als funktionale Analphabeten. Die unzureichende Schulbildung kostet unsere Gesellschaft rund 1 Milliarde (Studie des Bundes).

Deshalb braucht es verschiedene Bildungsmodelle und den Zugang für alle Kinder, egal aus welcher sozialen Schicht sie stammen.

In manchen Fällen kann eine privat initiierte und getragene Schule den Bedürfnissen der Kinder besser gerecht werden. Der Besuch einer solchen Schule darf aber nicht von  den finanziellen Verhältnissen der Eltern abhängen.

Deshalb sollen für alle Kinder besser geeignete Alternativen öffentlich finanziert und somit mehr Chancengerechtigkeit ermöglicht werden.

Studie der OECD in 27 Ländern und 180’000 Schülerdaten:

„Freie Bildungswahl, Autonomie und Rechenschaftspflicht erhöhen die Schulqualität, Chancengerechtigkeit und Effizienz im Bildungswesen.“

elternlobby schwyz
Bettina Zanchin
Etzelstrasse 84
8808 Pfäffikon SZ

www.elternlobby.ch
Spendenkonto
40-207631-4,
Vermerk Petition SZ