Petition Lasst uns unsere Schule!

Nein zur Streichung der Elternbeiträge

Eltern aus Baselland, die ihre Kinder an eine nichtstaatliche Schule schicken, erhalten zur Zeit pro Kind eine Pauschale von jährlich Fr. 2 500.- während der obligatorischen Schulzeit. Diese Pauschale wurde 2008 vom Volk beschlossen, 2012 vom Volk bestätigt und soll jetzt der Sparvorlage zum Opfer fallen. (Zum Vergleich: An der Staatsschule sind die Kosten jährlich pro Kind in der Primarschule ca. Fr. 15 000.- , im Gymnasium Fr. 25 000.-)

Dank dieser Pauschale konnten auch weniger begüterte Eltern ihr Kind in ein alternatives Schulmodell schicken. Sollte das Parlament die Elternbeiträge streichen, müssten wohl viele Eltern aus rein finanziellen Gründen ihre Kinder aus der nichtstaatlichen Schule nehmen und in die Staatsschulen schicken. Da die Volksschulklassen jetzt schon prall gefüllt sind, müsste der Staat neue teure Klassen schaffen. Eine neue Klasse kostet pro Jahr durchschnittlich ca. Fr. 300 000(1). Deshalb ist die Chance sehr gross, dass die Streichung der Pauschale nicht Einsparungen, sondern Mehrausgaben verursachen würde. Die Streichung der Elternbeiträge ist unverständlich für den Steuerzahler, den Stimmbürger, die Eltern und am schmerzhaftesten für das Kind.

Wilhelm Tell würde nichtstaatliche Schulen fördern, nicht hemmen!

Ich bitte den Landrat, die Elternbeiträge für Kinder, die eine nichtstaatliche Schule besuchen, weiterhin zu gewähren.

Online Petitionsformular deaktiviert, da die Petition bereits erfolgreich eingereicht wurde. Jetzt hier online Mitglied werden.

Petition wurde mit 2’544 Unterschriften (!) erfolgreich an den Landrat überreicht

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! Die Petition wurde erfolgreich überreicht! Alle Infos und Bilder dazu hier.

Petitionskomitee
Verantwortlich: elternlobby baselland
Mundwiler Heini, Hölstein
Scholtes Béatrice, Liestal

Endress Klaus, FDP Gemeinderat Reinach
Endress Irene
Janiak Claude, SP Ständerat
Mall Caroline, SVP Landrätin, Reinach
von Sury d’Aspremont Béatrix-Dorothée, CVP, Gemeinderätin Reinach

Wer darf eine Petition unterzeichnen?
Eine Petition kann von allen Personen, unabhängig vom Alter, Nationalität und/oder Wohnort unterzeichnet werden. Wir freuen uns auf alle Unterschriften. Eine grosse Hilfe sind uns vor allem Unterschriften von Personen aus dem Kanton Baselland.

Interpellation von Landrat Jan Kirchmayr SP-Fraktion: Fragen an das Parlament zu den Auswirkungen der geplanten Streichung der Beiträge zum Besuch von Privatschulen.

Medien zur Streichung der Elternbeiträge
leserbriefebl bz und BaZ

BaZ Kriegserklärung und Leserbrief Lehrerverband Baselland (LVB)

Wer steht hinter dieser Petition?
Die Verantwortung dieser Petition trägt die elternlobby baselland.

Bis wann kann unterschrieben werden?
Unterschriftensammlung bis am 25. Oktober 2016. Übergabe der Unterschriften an die Landeskanzlei Baselland, Liestal vor dem Parlament: 26. Oktober 2016 15:00 Uhr.

Vernehmlassungen zur Sparmassnahme
Mit 10 Gründen weshalb die Streichung der Elternbeiträge schädlich für Kinder, Familien und Steuerzahler ist.

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(1) Für die Berechnung wurden die vom Kanton ausgewiesenen Kosten pro Schüler (ohne Infrastruktur) multipliziert mit der durchschnittlichen Kinderzahl. Diese Zahl wurde anschliessend abgerundet.

11 Kommentare
  1. Sigrist Hans
    Sigrist Hans says:

    Aus meiner sicht sind in dieser Situation Kommentare überflüssig und dienen nur einer fragwürdigen politischen Profilierung. Solche Sparübungen sollte man einmal bei den Bauern machen …!

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  2. Samuel schmid
    Samuel schmid says:

    Staatzwang – Staatkommunismus – Staatsdiktatur ! Herrgott Staat, sei vernünftig … mit deinem Volk

    Antworten
  3. Gasi
    Gasi says:

    Statliiche schule ist nicht gut für alle kinder eine Alternative schule soll wahlberechtigt sein soll auch die Möglichkeit geben

    Antworten
    • elternlobby schweiz
      elternlobby schweiz says:

      Leider noch nicht in allen.
      – Der Kanton Zug bezahlt auch Beiträge, will diese nun aber zur Hälfte streichen. Dagegen wurde das Referendum ergriffen und erfolgreich eingereicht.
      – Der Kanton Jura bezahlt 45 Prozent der Betriebskosten.
      – Der Kanton Bern subventioniert seit 2009 nichtstaatliche Schulen, die älter als 20 Jahre sind und mehr als 100 Lernende haben mit jährlich 2’000.- pro Schüler.
      – Genf zahlt Beiträge an die nachobligatorische Schulzeit.

      Home Schooling gehört ebenfalls zu unserer Forderung der freien Bildungswahl.

      Weitere Infos zu den jeweiligen Kantonen unter: https://www.elternlobby.ch/kantone/

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  4. Silvia Blaser
    Silvia Blaser says:

    Die Staatschule ist nicht für alle Kinder das Richtige und Beste. Eine Alternative soll für alle Eltern wählbar sein.

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