NZZ verweist auf Schulwahl Petition

Der neue Lehrplan 21 erhitzt noch immer die Gemüter. Graubünden ist der letzte Kanton, der nun über zwei Initiativen abstimmt, die den Behörden die Hoheit über die Lehrpläne entreissen wollen.

„(…) Nach einer Kaskade von Volksabstimmungen zu Schulreformen – Harmos-Konkordat, Frühfranzösisch, Lehrplan 21 – scheint nun etwas Ruhe in die Bildungspolitik einzukehren. Ausdruck davon ist die Auflösung der 2011 eingeführten Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz (D-EDK) auf Ende Jahr. Diese sieht ihre Aufgabe erfüllt, da alle 21 Kantone und das Fürstentum Liechtenstein bereits mit dem neuen Lehrplan arbeiten oder diesen in absehbarer Zeit einführen.

Bei den Gegnern ist der Ärger indes nicht verraucht. Sie monieren etwa, dass sich die D-EDK mit ihrer Auflösung aus der Verantwortung stehle, und befürchten, dass der kompetenzorientierte neue Lehrplan die pädagogische Vielfalt abtöte, die Lehrpersonen in den Würgegriff nehme und die Kinder ihr Potenzial nicht entfalten lasse. Der Verein «Chance Schulwahl» und die Elternlobby Schweiz haben deshalb eine Petition für das Recht auf Bildungswahl lanciert. Vorerst in den Kantonen Zürich, St. Gallen, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Freiburg und Wallis verlangen sie, dass die Staatsschulen vielfältiger werden und die Eltern ein passendes Schulmodell wählen können. Nichtstaatliche Schulen, die Kinder ohne ethnische und religiöse Einschränkungen aufnehmen und kein Schulgeld verlangen, sollen laut Petition öffentlich finanziert werden.“

Hier finden Sie den ganzen Artikel aus der NZZ vom 7.11.2018 (Jörg Krummenacher)

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