Bildungsfinanzierung, Pro-Kind-Pauschale

Grundsatzdiskussion zur Pro-Kind-Pauschale

Eine Grundsatzdiskussion zur Bildungsfinanzierung ist längst überfällig. Seit Jahren explodieren die Bildungsausgaben. Aufgeblähte Bildungsbürokratie mit über 400 Beamten in BL, Reformitiswahn und die Sonderpädagogik-Industrie verschlingen immer mehr Steuergelder. Die ideologischen Endlosdebatten im Parlament über die besten Unterrichtsmethoden verursachen Zeit-, Kraft- und Geldverschwendung.

Effizient und transparent ist nur eine Pro-Kind-Pauschale, wie andere Länder zeigen. Diese Pauschale erhält jede staatlich bewilligte und beaufsichtigte Schule, welche die Kernziele erreicht und staatlich anerkannte Abschlüsse anbietet. Die Schule kann das Geld selber verwalten und dort einsetzen, wo es für ihre Kinder am besten ist. Die freie Schulwahl für Eltern, Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen wird die Qualität der Bildungsanbieter gewährleisten. Eltern werden nur Schulen wählen, die ihr Geld in guten Unterricht investieren.

Eine wirkliche Grundsatzdiskussion zur Bildungsfinanzierung ist längst überfällig, um die Kostenexplosion zu stoppen.

Pia Amacher
Präsidentin
elternlobby schweiz

Kommentar zum Artikel „Jammern auf hohem Niveau“ der Basler Zeitung, Do, 2. Juni 2016 Basel.Land S. 27

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