elternlobby schweiz https://www.elternlobby.ch Elternverein freie Bildungswahl für alle Mon, 08 Oct 2018 07:24:02 +0000 de-DE hourly 1 Jörg Solèr, Bereichsleiter des Lonza-Werks Visp zum Thema frei wählbare Schulmodelle https://www.elternlobby.ch/joerg-soler-freie-schulwahl/ https://www.elternlobby.ch/joerg-soler-freie-schulwahl/#respond Thu, 04 Oct 2018 09:41:36 +0000 http://www.elternlobby.ch/?p=7496 Der Bereichsleiter des Lonza-Werks Visp, Jörg Solèr, fordert in einem TV-Interview eine Flexibilisierung des Walliser Bildungssystems. Es solle möglich werden, unter verschiedenen Schulmodellen zu wählen, auch solchen mit privater Trägerschaft. Das jedem Schüler zustehende, durch die Steuern finanzierte Bildungsbudget solle an die von ihm besuchte Schule fliessen. Laut Solèr könnte mit der Einführung einer freien […]

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Der Bereichsleiter des Lonza-Werks Visp, Jörg Solèr, fordert in einem TV-Interview eine Flexibilisierung des Walliser Bildungssystems. Es solle möglich werden, unter verschiedenen Schulmodellen zu wählen, auch solchen mit privater Trägerschaft. Das jedem Schüler zustehende, durch die Steuern finanzierte Bildungsbudget solle an die von ihm besuchte Schule fliessen. Laut Solèr könnte mit der Einführung einer freien Bildungswahl der Kanton Wallis im Schweizer Bildungswesen eine Vorreiterrolle spielen.

Ab Minute -11.08 (bzw. 3:40)

Vor diesem Plädoyer gab Solèr den Bau einer neuen Fabrik mit 1000 Angestellten bekannt.

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Telebasel Report: Comeback für die freie Schulwahl https://www.elternlobby.ch/telebasel-report-comeback-freie-schulwahl/ https://www.elternlobby.ch/telebasel-report-comeback-freie-schulwahl/#respond Thu, 27 Sep 2018 11:33:57 +0000 http://www.elternlobby.ch/?p=7323 Sendung vom 26.09.2018 auf Telebasel: Vor zehn Jahren hat das Baselbiet zum ersten Mal über die freie Schulwahl abgestimmt. Jetzt ist das Anliegen zurück auf der Agenda.

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Sendung vom 26.09.2018 auf Telebasel: Vor zehn Jahren hat das Baselbiet zum ersten Mal über die freie Schulwahl abgestimmt. Jetzt ist das Anliegen zurück auf der Agenda. Obwohl die Initiative damals mit fast 80 Prozent abgelehnt worden ist, startet die Elternlobby Schweiz jetzt einen neuen Anlauf. Und das nicht nur im Baselbiet, sondern auch noch gleich in der Stadt. Um was es geht und was Politiker davon halten, zeigt der Report.

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Erneuter Anlauf für freie Schulwahl für alle https://www.elternlobby.ch/erneuter-anlauf-freie-schulwahl-fuer-alle/ https://www.elternlobby.ch/erneuter-anlauf-freie-schulwahl-fuer-alle/#respond Thu, 20 Sep 2018 13:48:08 +0000 http://www.elternlobby.ch/?p=7276 Elternlobby Präsidentin Pia Amacher nimmt in der BaZ-Online Ausgabe vom 19.09.2018 zum erneuten Vorstoss für eine freie Schulwahl Stellung. «Für mich ist das der einzig richtige Weg: die Privaten einbinden und somit auch durch den Wettbewerb die Qualität fördern. Und das für alle anstatt für wenige»

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Heute können nur Reiche die Schule für ihre Kinder wählen – FDP, GLP und Elternlobby wollen das ändern.

(Bild: Nicole Pont, Artikel: Franziska Laur, Erschienen: www.bazonline.ch am 19.09.2018)

Schon vor 22 Jahren hat Pia Amacher gekämpft: Strippen gezogen, diskutiert und referiert. Sich dafür eingesetzt, dass Kinder in der ganzen Schweiz nicht unter einem für sie unpassenden Schulsystem leiden müssen, den Schulbesuch verweigern oder psychische Blessuren davontragen, weil sie alles überfordert.

Doch die freie Schulwahl für alle wurde abgelehnt. «Die Zeit war noch nicht reif», sagt Amacher. Gelassen sitzt die 64-Jährige in ihrer Wohnung am Rhein, das blonde Haar zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden, die Bewegungen flink, die Worte klar und verständlich. «Jetzt ist eine ganz andere Ausgangslage», sagt sie. Die Staatsschulen seien von der Heterogenität der Schüler oft überfordert, würden sich in der Hektik von Reformen und Notmassnahmen verlieren, und viele Eltern seien verzweifelt.

Jetzt nimmt die Präsidentin der Elternlobby Schweiz nochmals einen Anlauf, um das Stimmvolk doch von der freien Schulwahl zu überzeugen. «Eine Studie der Uni Freiburg von Margrit Stamm hat gezeigt, dass in der Schweiz jedes Jahr rund 5000 Jugendliche die Schule abbrechen und jedes fünfte Kind eine Klasse wiederholt. Das kann man doch nicht so stehen lassen», sagt sie. Die Forderung der Elternlobby: ein neuer Punkt zu Artikel 19 in der Bundesverfassung mit dem Inhalt: «Der Zugang zu allen anerkannten Bildungsstätten ist für alle Kinder gewährleistet und unentgeltlich.»

Schwierige Situation

Das finden auch die Basler FDP und die Grünliberalen und kämpfen daher Seite an Seite mit Pia Amacher. «In kaum einer Industrienation haben Schüler und Eltern so wenig Freiheit in der Wahl der Volksschule wie in der Schweiz», sagt Nadine Gautschi, FDP-Vizepräsidentin. Mit einer freien Schulwahl könne die Bildungsvielfalt gefördert werden. «Kinder könnten so nach Fähigkeiten und Begabungen gefördert werden», sagt sie.

«Andauernde unverständliche Reformen wären nicht länger nötig.» Für sie als Liberale sei die Idee von Bildungsgutscheinen verlockend. Dies könne in einem ersten Schritt durchaus auch erst einmal bloss in staatlichen Schulen eingelöst werden. Wenn alle Eltern nur schon das Schulhaus oder das Schulsystem wählen könnten, wäre viel gewonnen. Dann würde wohl schnell klar werden, dass es absolut zu keiner Benachteiligung käme, wie die Sozialdemokraten stets argumentieren.

Heute haben Eltern eine untergeordnete Stellung. Wenn das Kind gemobbt wird, die Beziehung zum Lehrer gestört ist oder es einfach nicht in die Staatsschule passt, so können sie eine Versetzung innerhalb der Staatsschule nur mit Glück und Hartnäckigkeit erreichen. Und die Versetzung in eine Privatschule nur mit viel Geld.

Denn der Volksschulleiter Dieter Baur sitzt am längeren Hebel: «Ich entscheide, wohin das Kind in die Schule geht», sagte er einmal zu Pia Amacher. Eltern können nur Wünsche anbringen. Die Kämpfer für die freie Schulwahl wollen das ändern. Dafür stürzt sich Amacher mit ihren Mitstreitern wieder in die Lobbyarbeit. So war sie kürzlich im Grossen Rat zu sehen. Und dass sie Sympathisanten in fast allen politischen Lagern findet, ist für sie ein neues Signal. «Sensationell ist auch, dass die FDP Bildungswahl und Bildungsgutscheine in ihrem Positionspapier hat», sagt sie.

Auch Mitglieder der SVP sind mit an Bord und ebenfalls die Grünliberalen: «Für mich ist das der einzig richtige Weg: die Privaten einbinden und somit auch durch den Wettbewerb die Qualität fördern. Und das für alle anstatt für wenige», sagt GLP-Parteichefin Katja Christ dezidiert.

In anderen Ländern

Pia Amacher hat viele Erfahrungen mit der freien Schulwahl in anderen Ländern gesammelt. Dänemark, Schweden, Finnland und die Niederlande praktizieren die freie Schulwahl. «In Holland wissen die Eltern oft gar nicht, ob die Schule ihrer Kinder privat oder staatlich ist. Sie suchen sich einfach für ihr Kind die geeignetste aus.» Die Schweiz liegt bezüglich Wettbewerb unter Schulen auf dem vorletzten Platz von 32 OECD-Ländern.

In der Schweiz verkörpert die Volksschule eine wesentliche Errungenschaft des modernen Bundesstaates. Erst die Bundesverfassung von 1874 schrieb obligatorischen, kostenlosen und vor allem konfessionsneutralen Unterricht in allen Kantonen vor. Dadurch sollte der kirchliche Einfluss zurückgedrängt werden. Und in den Köpfen der Schweizer sitzt heute die Vorstellung tief, dass die Grundbildung vom Staat zu erbringen sei. Vielleicht schwingt dabei auch die Furcht vor einem Boom an Religionsschulen mit.

Mit einem Anteil von fünf Prozent ist die Bedeutung der Schweizer Privatschulen denn auch klein, zumindest quantitativ. Allerdings zählen viele von ihnen zu sehr innovativen Schulen, wie die Avenirsuisse vor zwei Jahren feststellte. Und sie kommt zum Schluss, dass die freie Schulwahl die Qualität der Bildung erhöht. Die Gegner befürchten jedoch, dass die Kosten nach der Einführung der Wahlfreiheit explodieren könnten. Auch hätten bevorzugte Schulen möglicherweise nicht genügend Infrastruktur. Ausserdem würde sich die Kluft zwischen Arm und Reich noch mehr vertiefen.

Amacher glaubt jedoch, dass mithilfe der Wahlfreiheit auf viele sonderpädagogische Massnahmen verzichtet werden könnte. «Unser Einheitsmodell passt heute nicht mehr.» Heute würden je nach Kanton 50 Prozent der Kinder sonderpädagogische Massnahmen erhalten. «Die Staatsschule eignet sich nicht für jedes Kind. Zu viele Kinder benötigen sonderpädagogische Massnahmen und Medikamente, um ruhig gestellt zu werden», sagt sie. Die Zahlen, wie viele das sind und wie viele Fördermassnahmen benötigen, wird nicht erfasst.

Idee stammt von Milton Friedman

Die Idee von Pia Amacher und ihrer Elternlobby klingt einfach. Sie stammt vom neoliberalen amerikanischen Wirtschaftstheoretiker Milton Friedman und geht folgendermassen: Statt Schulen direkt zu finanzieren, folgt die Schülerpauschale dem Kind an die gewählte Schule. Diese Schulen jedoch müssen staatlich bewilligt und beaufsichtigt sein.

«So werden aus machtlosen Eltern und Schülern finanzkräftige Kunden. Das zwingt die Schulen, um sie zu werben und ihre Anliegen ernst zu nehmen», sagt Amacher.

Im Oktober 2019 sind Nationalrats-Wahlen und der Wahlkampf beginnt schon jetzt langsam. Die Elternlobby Schweiz wird die Kandidierenden bezüglich der freien Schulwahl prüfen. Das Ziel ist, parlamentarische Vorstösse oder Volksinitiativen für die freie Bildungswahl in die Wege zu leiten. «Wir können uns einfach nicht mehr leisten, diese nicht einzuführen. Schliesslich kostet uns die schlechte Schulbildung von rund 20 Prozent der Schulabgänger jährlich eine Milliarde Franken.» Jeder Fünfte könne nach Abschluss der Volksschule immer noch nicht verstehen, was er lese. «Deshalb braucht es verschiedene Bildungsmodelle für alle.»

So wird man Pia Amacher und ihre Mitstreiter in den kommenden Wochen und Monaten wieder an Podien, an Info-Ständen und auf der Strasse beim Unterschriftensammeln sehen.

Zum BaZ Artikel

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FDP Basel für die Wahlfreiheit im Bildungssystem https://www.elternlobby.ch/bildung-fdp-basel/ https://www.elternlobby.ch/bildung-fdp-basel/#respond Wed, 29 Aug 2018 12:31:51 +0000 http://www.elternlobby.ch/?p=7227 Die FDP Basel-Stadt schreibt in Ihrem neuen Parteiprogramm vom 20. August 2018: Vielfalt und Wahlfreiheit im Bildungssystem: Wir sind der Überzeugung, dass Wahlfreiheit und der daraus resultierende Wettbewerb die Entfaltungsmöglichkeiten und die Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger erhöhen. Das gilt auch für den Bildungsbereich. Es braucht dazu geeignete Rahmenbedingungen, die zum Beispiel die Wahl von […]

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Die FDP Basel-Stadt schreibt in Ihrem neuen Parteiprogramm vom 20. August 2018:

Vielfalt und Wahlfreiheit im Bildungssystem: Wir sind der Überzeugung, dass Wahlfreiheit und der daraus resultierende Wettbewerb die Entfaltungsmöglichkeiten und die Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger erhöhen. Das gilt auch für den Bildungsbereich. Es braucht dazu geeignete Rahmenbedingungen, die zum Beispiel die Wahl von Schulen und Universitäten unabhängig vom elterlichen Einkommen ermöglichen, mit neuen Modellen wie Bildungsgutscheinen auch Privatschulen berücksichtigen und die Durchlässigkeit über alle Stufen gewährleisten.

Die elternlobby freut sich über dieses Bekenntnis zur freien Bildungswahl! Die elternlobby setzt sich für freie Bildungswahl und Bildungsvielfalt in der ganzen Schweiz ein und betreibt ehrenamtliches lobbying vor und hinter dem Kulissen, damit Eltern frei sind ob und in welche Schule ihr Kind gehen soll.

Weitere Auszüge aus dem Parteiprogramm:

Bildung ist der Schlüssel dazu, dass wir unser Potenzial optimal entfalten und einbringen können. Gut gebildete Menschen begünstigen die wirtschaftliche, soziale und politische Entwicklung der Schweiz. Eine hohe Bildungsqualität ist zudem ein massgebender Standortvorteil. Entsprechend messen wir der Bildungspolitik eine zentrale strategische Bedeutung bei und vertreten in Basel folgende Grundsatzpositionen:

Vielseitig gebildete Bürgerinnen und Bürger: Unser Bildungssystem hat – insbesondere in der Volksschule – dafür Sorge zu tragen, dass sich die jungen Menschen zu mündigen, aufgeklärten, vielseitig gebildeten und aktiven Erwachsenen entwickeln können, die ihr Handeln reflektieren und dafür Verantwortung übernehmen. Hierzu soll insbesondere durch eine Stärkung der politischen Bildung das Verständnis für politische Zusammenhänge und Prozesse bei Schülerinnen und Schüler besser gefördert werden. Aus liberaler Sicht ist dies essenziell, sowohl für die langfristige Erhaltung unserer direkten Demokratie, für Frieden und Zusammenhalt als auch für privates Glück.

Qualitativ hochwertige Ausbildungen: Der heutige globalisierte Arbeitsmarkt erfordert, dass unsere Ausbildungen im weltweiten Vergleich zu den besten zählen und international eine gegenseitige Anerkennung erfolgt. Das schafft zum einen die Grundlage dafür, dass möglichst alle unsere Absolventinnen und Absolventen auf dem Arbeitsmarkt bestehen können. Zum anderen können wir so auch genügend adäquate Fachkräfte hervorbringen und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Basel sichern. Unser duales Bildungssystem bietet hierfür die besten Voraussetzungen und muss entsprechend gefördert und gepflegt werden.

Hier finden Sie das vollständige Partieprogramm.

 

 

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«Für die Katz oder für die Kids?» https://www.elternlobby.ch/fuer-die-katz-oder-fuer-die-kids/ https://www.elternlobby.ch/fuer-die-katz-oder-fuer-die-kids/#respond Fri, 21 Sep 2018 16:28:16 +0000 http://www.elternlobby.ch/?p=7292 Ein Leserbrief von Erwin Ogg, veröffentlicht in der NZZ vom 21. September 2018 Walter Bernet bezeichnet den Anspruch der Volksschulen, alle Kinder zu integrieren, zu Recht als utopisch (NZZ 12. 9. 18). Wie verschiedene Studien zeigen, stossen sie in ihrem Bemühen, allen Kindern gerecht zu werden, an deutliche Grenzen. Beispiele: Jedes Jahr brechen in der […]

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Ein Leserbrief von Erwin Ogg, veröffentlicht in der NZZ vom 21. September 2018

Walter Bernet bezeichnet den Anspruch der Volksschulen, alle Kinder zu integrieren, zu Recht als utopisch (NZZ 12. 9. 18). Wie verschiedene Studien zeigen, stossen sie in ihrem Bemühen, allen Kindern gerecht zu werden, an deutliche Grenzen. Beispiele: Jedes Jahr brechen in der Schweiz rund 5000 Jugendliche frustriert die Schule ab. Damit verbunden sind hohe soziale Folgekosten. Fast jedes fünfte Kind repetiert in der Schweiz ein Schuljahr. Eine Massnahme, die dem Kind in der Regel nichts bringt, den Staat aber etwa 15 000 Franken kostet. Die unzureichende Schulbildung von rund 20 Prozent der Schulabgänger verursacht volkswirtschaftliche Kosten von rund einer Milliarde Franken pro Jahr.

Die an unser Schulsystem geknüpfte Erwartung, allen Kindern eine optimale Schulbildung zu vermitteln, kann nicht erfüllt werden. Eine erhebliche Minderheit fällt gewissermassen «zwischen Stuhl und Schulbank». Der Grund dafür liegt nicht in einer mangelhaften Qualität unserer Schulen, sondern in der sehr unterschiedlichen Entwicklung und Begabung der Kinder. Entsprechend verschieden sind auch ihre Bildungsbedürfnisse. Ebenso wenig wie ein Schuhmodell für alle Füsse passt, kann ein Schulmodell den Bildungsbedürfnissen aller Kinder gerecht werden. Es braucht dazu Schulen mit verschiedenen pädagogischen Konzepten und Schwerpunkten und die freie Wahl eines für ein Kind geeigneten Modells. Bildungsvielfalt und freie Bildungswahl sind notwendige Voraussetzungen eines chancengerechten Bildungswesens.

Erwin Ogg, Rapperswil-Jona

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Bildungsgutscheine würden es vielen Kindern leichter machen https://www.elternlobby.ch/bildungsgutscheine-wuerden-es-vielen-kindern-leichter-machen/ https://www.elternlobby.ch/bildungsgutscheine-wuerden-es-vielen-kindern-leichter-machen/#respond Tue, 25 Sep 2018 12:36:42 +0000 http://www.elternlobby.ch/?p=7306 «Weniger Zeit für auffällige Kinder», «Zentralschweiz am Sonntag» Von Martina Amato, Juristin mit langjähriger beruflicher Erfahrung im Kinder- und Jugendschutz. Bereits der Titel des Berichtes stigmatisiert auffällige Kinder. Aus dem Artikel geht hervor, dass bei der Zunahme der schulpsychologischen Abklärungen tendenziell jüngere Kinder im Kindergartenalter oder aus der ersten Klasse betroffen seien. Sie zeigen Auffälligkeiten, […]

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«Weniger Zeit für auffällige Kinder», «Zentralschweiz am Sonntag»

Von Martina Amato, Juristin mit langjähriger beruflicher Erfahrung im Kinder- und Jugendschutz.

Bereits der Titel des Berichtes stigmatisiert auffällige Kinder. Aus dem Artikel geht hervor, dass bei der Zunahme der schulpsychologischen Abklärungen tendenziell jüngere Kinder im Kindergartenalter oder aus der ersten Klasse betroffen seien. Sie zeigen Auffälligkeiten, heisst es weiter und hätten oft kein Regelverständnis oder könnten keine Anweisungen befolgen. Spannend wäre es an dieser Stelle, die Perspektive zu wechseln und die Problematik aus Sicht der Kinder zu betrachten. Es war schon immer so, dass wo Widerstand besteht, ein System hintennachhinkt.

Bestsellerautor Remo Largo bringt es auf den Punkt: Die Schule stammt aus dem 19. Jahrhundert, die Eltern und Lehrer aus dem 20. Jahrhundert und die Kinder leben im 21. Jahrhundert. Müsste man statt die wachsende Zahl sogenannt auffälliger Kinder – und diese sowie die damit entstehenden Kosten werden weiter steigen – nicht vielmehr das bestehende Schulsystem abklären? Wie im Artikel erwähnt, müsse die Volksschule bei Kindern im Alter von vier bis neun Jahren eine extreme Bandbreite von unterschiedlich weit entwickelten Fähigkeiten unter einen Hut bringen. Mit ihren Bemühungen, allen Kindern gerecht zu werden, stösst die Volksschule vermehrt an ihre Grenzen.

Heute sind viele Kinder bei Schuleintritt nicht nur überfordert, sondern auch unterfordert. Kein Wunder wird rebelliert. Das Kind gilt dann als auffällig und wird abgeklärt. Das Staatsschulmonopol generiert in der heutigen Zeit enorme Kosten und stigmatisiert Kinder. Bildungsvielfalt für alle könnte die Lösung sein. Dürfte man nämlich in der Schweiz – wie in anderen Ländern bereits seit Jahren – unbürokratisch und ohne finanzielle Hürden mit Bildungsgutscheinen die für das Kind passende Bildungsform wählen, käme dies nicht nur den Kindern, sondern der ganzen Gesellschaft zu Gute.

Als Leserbrief erschienen in der  Luzerner Zeitung vom 20.9.18

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Volksschule stösst heute an ihre Grenzen https://www.elternlobby.ch/volksschule-stoesst-ihre-grenzen/ https://www.elternlobby.ch/volksschule-stoesst-ihre-grenzen/#respond Mon, 24 Sep 2018 12:48:14 +0000 http://www.elternlobby.ch/?p=7311 «Schüler brauchen ein Wohlfühlklima» Von Martina Amato, Autorin von «Schule EINFACH anders» Schüler brauchen zum Lernen ein Wohlfühlklima. Da bin ich mit Schulpsychologe Basil Eckert ganz einer Meinung. Da jedes Kind und jeder Jugendliche anders ist und lernt, hat auch jeder eigene Bedürfnisse und Ansprüche. Auch betreffend Bedingungen an das Wohlfühlklima. Während einige Kinder gerne […]

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«Schüler brauchen ein Wohlfühlklima»

Von Martina Amato, Autorin von «Schule EINFACH anders»

Schüler brauchen zum Lernen ein Wohlfühlklima. Da bin ich mit Schulpsychologe Basil Eckert ganz einer Meinung. Da jedes Kind und jeder Jugendliche anders ist und lernt, hat auch jeder eigene Bedürfnisse und Ansprüche. Auch betreffend Bedingungen an das Wohlfühlklima.

Während einige Kinder gerne enger im kleinen Rahmen pädagogisch begleitet werden, kommen andere in grossen Klassen mit häufigem Lehrerwechsel gut klar.

Wenn es gelingen würde, sich von der Schuldfrage betreffend den an Burn-out leidenden Kinder und Jugendlichen zu verabschieden, um den Fokus wieder auf die Bedürfnisse und Begabungen der Betroffenen zu richten, könnte im Bildungswesen eine neue echte Diskussion entstehen. Eine Diskussion über eine freie Bildungswahl zum Beispiel, in der Eltern mit ihren Kindern das für sie passende Schulmodell wählen könnten. Man würde rasch erkennen, was verschiedene Studien aufzeigen: Dass die Volksschule heute in ihrem Bemühen, allen Kindern gerecht zu werden, vermehrt an deutliche Grenzen stösst. Da sind weder Lehrpersonen noch Eltern noch die betroffenen Schüler schuld.

So wie ein Schuhmodell nicht für alle Füsse passt, kann ein einziges Schulmodell den Bildungsbedürfnissen aller Kinder nicht gerecht werden.

Als Leserbrief erschienen in der Luzerner Zeitung – 4.9.18

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Vortrag: Andere Bildungslandschaften braucht das Land! Mit Bertrand Stern https://www.elternlobby.ch/bildungslandschafte-fuers-land/ https://www.elternlobby.ch/bildungslandschafte-fuers-land/#respond Wed, 22 Aug 2018 09:16:19 +0000 http://www.elternlobby.ch/?p=7215 Ich bin so frei, mir die Freiheit zu nehmen, frei mich zu bilden Sonntag 4. November 2018 im Park im Grünen in Münchenstein (BL) Bildungsdiskussionen bleiben zumeist in den Widersprüchen von zivilisatorischen Ideologien verhaftet: Es geht um Schulen und um ihre scheinbare Verbesserung durch Reformen. Es geht um Schüler und um ihre vermeintlich erfolgreiche berufliche […]

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Ich bin so frei, mir die Freiheit zu nehmen, frei mich zu bilden

Sonntag 4. November 2018 im Park im Grünen in Münchenstein (BL)

Bildungsdiskussionen bleiben zumeist in den Widersprüchen von zivilisatorischen Ideologien verhaftet: Es geht um Schulen und um ihre scheinbare Verbesserung durch Reformen. Es geht um Schüler und um ihre vermeintlich erfolgreiche berufliche Zukunft. Es geht um eine eingeforderte Sozialität, die in einen unentwegten Wettbewerb mündet. Neben dieser schleichenden Beschulung des Menschen geht es auch um die bessere Verschulung der Bildung… Folglich kann es nicht um die Selbstbestimmtheit und Würde des Menschen gehen, dessen selbstverständliches Recht, frei sich zu bilden, eingebettet ist in eine prospektiv gestaltete, vielfältige, lebendige und originelle Bildungslandschaft.

Dieses eindeutige Plädoyer für einen radikalen Ausbruch aus der längst hinfälligen Institution Schule berührt logischerweise grundlegende menschliche Belange, insbesondere das Gedeihen der Bildung. Es mündet in die Frage: Was wollen wir eigentlich? (Bertrand Stern)

Der Referent Bertrand Stern beschäftigt sich seit etwa fünf Jahrzehnten als zivilisationskritischer Philosoph mit Fragen um das Leben des Menschen sowie mit Aspekten des Respekts vor seiner Würde und in diesem Zusammenhang auch mit dem Ausbruch aus der Beschulungsideologie.

www.bertrandstern.de www.frei-sich-bilden.de

Datum: Sonntag, 4. November 2018

Veranstaltungsort: Park im Grünen (Grün80), Rainstr. 6, 4142 Münchenstein → im UG des Restaurantgebäudes

Beginn des Vortrages: 11.00 Uhr (bis 13.00 Uhr) Türöffnung: 10.30 Uhr

Eintrittspreis: 25 CHF

Werkstattgespräch: Beginn 14.00 Uhr (bis ca. 18 Uhr)
Kostenbeitrag je Familie: Regulär 80 CHF / Unterstützerbeitrag 100 CHF (Falls der Betrag finanziell nicht aufgebracht werden kann, bitte melden Sie sich und wir finden eine Lösung.)

Reservation empfohlen unter: martinastuder@yahoo.de

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Übersicht alle Schulgesetze Schweiz nach Kantonen https://www.elternlobby.ch/uebersicht-alle-schulgesetze-schweiz-nach-kantonen/ https://www.elternlobby.ch/uebersicht-alle-schulgesetze-schweiz-nach-kantonen/#respond Fri, 10 Aug 2018 16:15:56 +0000 http://www.elternlobby.ch/?p=7189 Hier finden Sie alle Links zu den kantonalen Schulgesetzen der Schweiz. Funktioniert ein Link nicht mehr oder haben Sie ein anderes Update? Bitte schreiben Sie es uns in die Kommentare. Vielen Dank!

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Hier finden Sie alle Links zu den kantonalen Schulgesetzen der Schweiz. Funktioniert ein Link nicht mehr oder haben Sie ein anderes Update? Bitte schreiben Sie es uns in die Kommentare. Vielen Dank!

Kantonales Schulgesetz Kanton Aargau

https://gesetzessammlungen.ag.ch/frontend/versions/877

Kantonales Schulgesetz Kanton Appenzell Innerhoden

https://www.ai.ch/themen/staat-und-recht/gesetzessammlung#bildung-kultur-sicherheit

Kantonales Schulgesetz Kanton Appenzell Ausserhoden

http://bgs.ar.ch/frontend/versions/876

Kantonales Schulgesetz Kanton Bern

https://www.belex.sites.be.ch/frontend/versions/1166?locale=de

Kantonales Schulgesetz Kanton Baselland

http://bl.clex.ch/frontend/versions/1345

Kantonales Schulgesetz Kanton Basel-Stadt

http://www.gesetzessammlung.bs.ch/frontend/versions/1568

Kantonales Schulgesetz Kanton Freiburg

https://bdlf.fr.ch/frontend/versions/5671?locale=de

http://www.fr.ch/dics/fr/pub/aspects_juridiques/nouvelle_loi_scolaire_-_inform.htm

Kantonales Schulgesetz Kanton Genf

https://www.ge.ch/legislation/rsg/f/s/rsg_c1_10.html

Kantonales Schulgesetz Kanton Glarus

http://gesetze.gl.ch/frontend/versions/1785

Kantonales Schulgesetz Kanton Graubünden

https://www.gr-lex.gr.ch/frontend/versions/915?locale=de

Kantonales Schulgesetz Kanton Jura

https://rsju.jura.ch/fr/viewdocument.html?idn=20067&id=36924

https://rsju.jura.ch/fr/viewdocument.html?idn=20078&id=37007

Kantonales Schulgesetz Kanton Luzern

https://volksschulbildung.lu.ch/recht_finanzen/re_fi_schulrecht

Kantonales Schulgesetz Kanton Neuenburg

http://rsn.ne.ch/DATA/program/books/rsne/htm/41010.htm

Kantonales Schulgesetz Kanton Nidwalden

https://secure.i-web.ch/dweb/nw/de/onlinemain/publikationen/?pubid=3475&action=info

Kantonales Schulgesetz Kanton Obwalden

http://gdb.ow.ch

Kantonales Schulgesetz Kanton Uri

https://secure.i-web.ch/dweb/uri/de/toolbar/suchen/?sl_q=Schulgesetz&x=0&y=0

Kantonales Schulgesetz Kanton St. Gallen

https://www.gesetzessammlung.sg.ch/frontend/versions/2313?locale=de

Kantonales Schulgesetz Kanton Schaffhausen

http://www.rechtsbuch.sh.ch/fileadmin/Redaktoren/Dokumente/gesetzestexte/Band_4/410.100.pdf

Kantonales Schulgesetz Kanton Solothurn

https://www.so.ch/verwaltung/departement-fuer-bildung-und-kultur/volksschulamt/rechtliche-grundlagen/

Kantonales Schulgesetz Kanton Schwyz

https://www.sz.ch/behoerden/amtsblatt-gesetze-entscheide/gesetzsammlung/systematische-srsz.html/72-416-413-1366-1365#Anchor-15777

Kantonales Schulgesetz Kanton Thurgau

https://vsa.zh.ch/internet/bildungsdirektion/vsa/de/schulrecht_finanzen/schulrecht.html

Kantonales Schulgesetz Kanton Tessin

https://m3.ti.ch/CAN/RLeggi/public/index.php/raccolta-leggi/legge/num/207

Kantonales Schulgesetz Kanton Vaud

https://www.vd.ch/fileadmin/user_upload/organisation/dfj/dgeo/fichiers_pdf/LEO_Version_adoptée_GC.pdf

Kantonales Schulgesetz Kanton Wallis

https://lex.vs.ch/frontend/index_searches/14464

Kantonales Schulgesetz Kanton Zug

https://bgs.zg.ch/frontend/versions/1723

Kantonales Schulgesetz Kanton Zürich

http://www2.zhlex.zh.ch/appl/zhlex_r.nsf/0/B6DFC1347AA5482FC12575C1003D4B7F/$file/412.100_7.2.05_65.pdf

https://vsa.zh.ch/internet/bildungsdirektion/vsa/de/schulrecht_finanzen/schulrecht.html

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«Der Mensch lernt im Spiel alles fürs Leben» https://www.elternlobby.ch/mensch-lernt-im-spiel-alles-fuers-leben/ https://www.elternlobby.ch/mensch-lernt-im-spiel-alles-fuers-leben/#respond Wed, 06 Jun 2018 15:43:11 +0000 http://www.elternlobby.ch/?p=7052/ Hotel Bahnhof, Düdingen. Sa. 9. Juni; Vortrag 15 Uhr (Deutsch) und 18 Uhr (Französisch); Film «Alphabet» um 15 Uhr (Französisch) und um 18 Uhr (Deutsch) Der Autor, Musiker und Pädagoge André Stern ist nie zur Schule gegangen und überzeugt, dass Kinder sich individuell und nach dem eigenen Tempo entwickeln sollten. Am Samstag hält er in […]

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Hotel Bahnhof, Düdingen. Sa. 9. Juni;
Vortrag 15 Uhr (Deutsch) und 18 Uhr (Französisch);

Film «Alphabet» um 15 Uhr (Französisch) und um 18 Uhr (Deutsch)

Der Autor, Musiker und Pädagoge André Stern ist nie zur Schule gegangen und überzeugt, dass Kinder sich individuell und nach dem eigenen Tempo entwickeln sollten. Am Samstag hält er in Düdingen einen Vortrag.

Ein Artikel aus den Freiburger Nachrichten vom 4. Juni 2018.

DÜDINGEN Am kommenden Samstag erzählt André Stern in Düdingen, wie es ist, nie zur Schule gegangen zu sein. Der 1971 in Paris geborene Autor, Musiker und Komponist vertritt seit Jahren die These, dass der Besuch einer Schule das individuelle Lerntempo eines Kindes und damit seine persönliche Entwicklung bremsen kann. Er muss es wissen, ist er doch gross und erfolgreich geworden, ohne je zur Schule gegangen zu sein.

Der charismatische Franzose plädiert für bedingungsloses Vertrauen in die natürliche Entwicklung der Kinder. Er ist überzeugt, dass nicht Leistungsoptimierung und Konkurrenzdenken die Kinder weiterbringt, vielmehr lerne der Mensch im Spiel alles, was er fürs Leben braucht, und erst noch ohne Anstrengung. Der Vortrag des 47-jährigen André Stern unter dem Titel «Spielenlebenlernen» wird von Deutschfreiburger Eltern organisiert, die Kinder haben, die nicht ins Kästchen-System der Schule passen, und deshalb mit Ausgrenzung, Mobbing, einer Störung oder gar Krankheit konfrontiert sind. Viele dieser Eltern sehen als einzige Möglichkeit, um den Bedürfnissen ihrer Kinder gerecht zu werden, dass diese aus dem öffentlichen Schulsystem genommen werden. Die Elterngruppe kämpft vor allem auch darum, dass Homeschooling, also das Unterrichten zu Hause, im Kanton Freiburg mit weniger Auflagen verbunden wird, wie dies in anderen Kantonen, so etwa im Kanton Bern, der Fall ist (die FN berichteten).

«Wir wünschen uns mehr Lösungsorientierung statt Problemorientierung», sagt Mitorganisatorin Karin Lerch.

Der Vortrag von André Stern ist Teil einer Initiative dieser Elterngruppe, sich zusammen mit der seit Jahren aktiven Elternlobby Schweiz besser zu vernetzen und die Öffentlichkeit und Lehrpersonen zu informieren. «Wir führen keine Kampf gegen die Schule oder die Lehrpersonen», hält Karin Lerch, Mutter eines betroffenen Kindes, fest. «Wir stellen aber das starre, unmenschliche System infrage, das immer mehr Kinder und Eltern traumatisiert zurücklässt und auch viele Lehrpersonen ins Burnout schickt.»

André Stern wird seinen Vortrag am Samstag zweimal halten, einmal auf Deutsch und einmal in französischer Sprache. Zudem zeigt die Elterngruppe den Film «Alphabet» von Erwin Wagenhofer, der sich mit Bildung im grösseren Zusammenhang auseinandersetzt. Als dritter Teil dieses Anlasses ist ein Austausch unter den Teilnehmern geplant.

Weitere Infos zum Vortrag und Film finden Sie hier.

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Volksschule zwischen Fluch und Segen https://www.elternlobby.ch/volksschule-zwischen-fluch-und-segen/ https://www.elternlobby.ch/volksschule-zwischen-fluch-und-segen/#comments Wed, 06 Jun 2018 14:32:00 +0000 http://www.elternlobby.ch/?p=7046/ Viele Kinder leiden unter dem staatlichen Lernsystem. Von Franziska Laur in der BaZ vom 6. Juni 2018. Basel. Es gibt viele Gründe, weshalb Kinder in der staatlichen Schule unglücklich sind: Sie werden gemobbt, weil sie anders sind, oder wegen Hochbegabung ausgegrenzt. Sie sind vielleicht von der Gruppenarbeit oder zu viel Lärm im Schulzimmer überfordert. Wenn […]

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Viele Kinder leiden unter dem staatlichen Lernsystem.

Von Franziska Laur in der BaZ vom 6. Juni 2018.

Basel. Es gibt viele Gründe, weshalb Kinder in der staatlichen Schule unglücklich sind: Sie werden gemobbt, weil sie anders sind, oder wegen Hochbegabung ausgegrenzt. Sie sind vielleicht von der Gruppenarbeit oder zu viel Lärm im Schulzimmer überfordert. Wenn Eltern Alternativen für sie suchen, müssen sie auf eine Privatschule ausweichen. Doch nicht jeder kann 1000 bis 2000 Franken im Monat bezahlen und so geht das Martyrium der betroffenen Kinder weiter, bis sie zerbrechen oder austreten und das Thema Schule nie wieder hören wollen.

Von solchen Fällen hört auch David Wüest-Rudin immer wieder. Der Grossrat (Grünliberale) hat daher… => Weiterlesen auf BaZ.ch

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Schule frei leben: Vortrag mit Manuel Grämiger & Martina Amato https://www.elternlobby.ch/schule-frei-leben-vortrag-25-mai-in-wattwil-st-gallen/ https://www.elternlobby.ch/schule-frei-leben-vortrag-25-mai-in-wattwil-st-gallen/#comments Thu, 17 May 2018 12:50:59 +0000 http://www.elternlobby.ch/?p=6985/   Freitag, 25. Mai um 20.00 Uhr (Türöffnung um 19.30 Uhr) im Thurpark, 9630 Wattwil (Google Maps) 3 Gehminuten vom Bahnhof Wattwil entfernt. Eintritt: Fr. 5.- / vor Ort zahlbar Achtung: Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Die Anmeldung per Mail an praxis@leviro.ch ist zwingend erforderlich. Manuel Grämiger erzählt vom freien Lebensstil, den er mit seiner Frau […]

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Freitag, 25. Mai um 20.00 Uhr
(Türöffnung um 19.30 Uhr)
im Thurpark, 9630 Wattwil (Google Maps)

3 Gehminuten vom Bahnhof Wattwil entfernt.

Eintritt: Fr. 5.- / vor Ort zahlbar

Achtung: Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Die Anmeldung per Mail an praxis@leviro.ch ist zwingend erforderlich.

Manuel Grämiger erzählt vom freien Lebensstil, den er mit seiner Frau und ihren drei Kindern führt. Seit 2015 bereisen sie die Welt ohne festen Wohnsitz und ihre 3 schulpflichtigen Kinder lernen frei vom Leben selbst. Er zeigt auf, was sie dazu bewegt hat, diesen Neustart im Leben zu wagen, was es heisst loszulassen und wie sie mit Zweifeln und Ängsten umgehen.

Martina Amato hat sich vor 2 Jahren entschieden mit ihren Zwillingen ein anderes Leben zu führen. Sie erzählt wie aus einer Lebenskrise eine Chance wurde. „Wenn mir jemand vor noch nicht allzu langer Zeit gesagt hätte, dass unsere Töchter die öffentliche Schule nicht länger als 1 Jahr besuchen werden, hätte ich bei mir gedacht; der spinnt ja!“ Martina stellt dabei ihr Buch „Schule EINFACH anders“ vor.

Gemeinsam wollen Martina Amato und Manuel Grämiger das Bewusstsein für die Natürlichkeit des Lernens in den Menschen wecken und aufzeigen, welches Potential in den Kindern und uns selbst steckt.

Helfen Sie dem unabhängigen Verein elternlobby, im Einsatz für mehr Bildungsvielfalt und Bildungswahl für alle.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

 

Schule frei leben Vortrag Wattwil St. Gallen

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