elternlobby schweiz https://www.elternlobby.ch Elternverein freie Bildungswahl für alle Thu, 06 Jun 2019 12:48:35 +0000 de-DE hourly 1 Petition: Freie Bildungswahl für alle statt für wenige – Ihre Unterschrift zählt! https://www.elternlobby.ch/petition/ https://www.elternlobby.ch/petition/#respond Tue, 08 Jan 2019 11:12:46 +0000 http://www.elternlobby.ch/?p=7380 Ihre Unterschrift zählt! Das heutige Schulsystem möchte allen Kindern gerecht werden und stösst dabei an deutliche Grenzen. Zuviele Kinder leiden und können ihr Potenzial nicht entfalten. Unterschreiben Sie jetzt die Petitionen, damit alle Kinder ihr Potenzial entfalten können! Unterschreiben geht unabhängig von Wohnort, Nationalität und Alter.

Der Beitrag Petition: Freie Bildungswahl für alle statt für wenige – Ihre Unterschrift zählt! erschien zuerst auf elternlobby schweiz.

]]>

Ihre Unterschrift zählt!

Petition: Freie Bildungswahl für alle statt für wenige

Jetzt mitmachen und unterschreiben!

Das heutige Schulsystem möchte allen Kindern gerecht werden und stösst dabei an deutliche Grenzen. Zuviele Kinder leiden und können ihr Potenzial nicht entfalten. Unterschreiben Sie jetzt die Petitionen, damit alle Kinder ihr Potenzial entfalten können!

Unterschreiben geht unabhängig von Wohnort, Nationalität und Alter. Herzlichen Dank für Ihren Einsatz!

Die kantonalen Gruppen benötigen weitere Unterstützung, um kontinuierlich auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen.
Bei Interesse melden Sie sich doch bitte unverbindlich bei den kantonalen Vertretern.
Auch ’nur‘ ein EINMALIGER Einsatz würde schon sehr unterstützen!

Falls Sie in Ihrem Kanton auch eine Petition starten wollen, können Sie sich gerne bei info@elternlobby.ch melden.

Der Beitrag Petition: Freie Bildungswahl für alle statt für wenige – Ihre Unterschrift zählt! erschien zuerst auf elternlobby schweiz.

]]>
https://www.elternlobby.ch/petition/feed/ 0
Filmvorführung & Diskussion: CaRabA in der Schweiz https://www.elternlobby.ch/filmvorfuehrung-diskussion-caraba/ https://www.elternlobby.ch/filmvorfuehrung-diskussion-caraba/#respond Mon, 06 May 2019 09:20:59 +0000 http://www.elternlobby.ch/?p=9035 Der Spielfilm CaRabA kommt in die Schweiz. Der fiktionale Kinofilm CaRabA zeigt eine Welt ohne Schulen. Fünf junge Menschen finden in dieser neuen Bildungslandschaft ihren ganz eigenen Weg. Phantasievoll untersucht der Coming-of-Age Film, wie das Leben selbst zum fortwährenden Bildungserlebnis wird. Der erste Spielfilm zur Zukunft der Bildung regt an, gemeinsam Visionen zu entwickeln. Die […]

Der Beitrag Filmvorführung & Diskussion: CaRabA in der Schweiz erschien zuerst auf elternlobby schweiz.

]]>
Der Spielfilm CaRabA kommt in die Schweiz.

Der fiktionale Kinofilm CaRabA zeigt eine Welt ohne Schulen. Fünf junge Menschen finden in dieser neuen Bildungslandschaft ihren ganz eigenen Weg. Phantasievoll untersucht der Coming-of-Age Film, wie das Leben selbst zum fortwährenden Bildungserlebnis wird. Der erste Spielfilm zur Zukunft der Bildung regt an, gemeinsam Visionen zu entwickeln. Die Ausgangsfrage ist: Wann und wo geschieht Bildung eigentlich?

Trailer CaRabA (deutsch):

 

Mehr Informationen zum Film unter: www.caraba.de

«CaRabA – Leben ohne Schule» in der Schweiz:

Kino Capitol in Solothurn, Mittwoch 5.6.19, 19.00 Uhr. 
Tickets: http://www.kinosolothurn.ch/de/film-detail/caraba—lebenohneschule/

Kino LE STERN in der blueFACTORY in Fribourg , Freitag 7.6.19, 19.30 Uhr. 
Infos: www.bluefactory.ch/unlearning-extended-caraba-film

Kino Cinétreff in Herisau,  7.6./21.6./29.6.19, 20.15 Uhr.
Tickets: https://cinetreff.ch/de/programm

Kino Kosmos in Zürich am Samstag 8.6.19, 11.00 Uhr. 
Tickets: https://ticketonline.kosmos.ch/Kosmos/Show/208149/

kult.kino in Basel am Sonntag 9.6.19, 11.30 Uhr. 
Im Anschluss an den Film stehen der Initiator dieses Filmes, Bertrand Stern, und Joshua Conens für eine Diskussion und für Fragen zur Verfügung.
Tickets : www.kultkino.ch/event/wko342_npk280_idj556/

Kino Cinématte in Bern, Sonntag 9.6.19, 16.00 Uhr 
Tickets: https://www.cinematte.ch/component/ohanah/wunschfilm-caraba?Itemid=

stattkino Luzern, Pfingstmontag 10.6.19, 11.00 Uhr. 
Reservationen über info@stattkino.ch oder telefonisch unter 041 410 30 60.

Der Beitrag Filmvorführung & Diskussion: CaRabA in der Schweiz erschien zuerst auf elternlobby schweiz.

]]>
https://www.elternlobby.ch/filmvorfuehrung-diskussion-caraba/feed/ 0
Grenzen des staatlichen Schulsystems https://www.elternlobby.ch/grenzen-des-staatlichen-schulsystems/ https://www.elternlobby.ch/grenzen-des-staatlichen-schulsystems/#comments Thu, 18 Apr 2019 15:11:10 +0000 http://www.elternlobby.ch/?p=9004 Viele Medienberichte und Studien zeigen, dass die Staatschulen in ihrem Bemühen, allen Kindern gerecht zu werden, an deutliche Grenzen stossen. Beispiele: Schulabbruch: Jedes Jahr brechen in der Schweiz ca. 5000 Jugendliche frustriert die Schule ab. Damit verbunden sind auch hohe soziale Folgekosten. (Quelle: «Schulabbruch – Zeugnis des Scheiterns?») Sitzenbleiben: Fast jedes fünfte Kind repetiert in der […]

Der Beitrag Grenzen des staatlichen Schulsystems erschien zuerst auf elternlobby schweiz.

]]>
Viele Medienberichte und Studien zeigen, dass die Staatschulen in ihrem Bemühen, allen Kindern gerecht zu werden, an deutliche Grenzen stossen. Beispiele:

Schulabbruch: Jedes Jahr brechen in der Schweiz ca. 5000 Jugendliche frustriert die Schule ab. Damit verbunden sind auch hohe soziale Folgekosten. (Quelle: «Schulabbruch – Zeugnis des Scheiterns?»)

Sitzenbleiben: Fast jedes fünfte Kind repetiert in der Schweiz ein Schuljahr. Eine Massnahme, die dem Kind in der Regel nicht viel bringt, den Staat aber ca. 24’000.- kostet. (Quelle: «Das verlorene Jahr»)

Bildungsdefizite: 20 Prozent der hiesigen Schüler sind nach neun Schuljahren funktionale Analphabeten (Quelle: «Teuer und ungenügend», «Illettrismus in der Schweiz: Aktuelle Situation und Strategien zur Bekämpfung des Illettrismus»)

Leistungsdruck macht Schüler krank: Schüler leiden wegen Stress an Schlafstörungen und greifen zu Schmerzmitteln. Schulrechts-Experte Peter Hofmann fordert weniger Tests. (Quelle: «Der hohe Leistungsdruck macht die Schüler krank», «Kinderärzte: Leistungsdruck macht Schüler krank» & «Kinderärzte wollen beim Lehrplan 21 mitreden»)

Therapiewahn: Auf die Schweiz hochgerechnet nahmen 2009 rund 29’000 Menschen Ritalin. Die meisten waren Kinder zwischen 7 und 18 Jahren. (Quelle: «UNO kritisiert: Schweizer Kinder schlucken zu viel Ritalin» & «Motion – Ritalinkonsum in der Schweiz. Die Rüge der Uno ernst nehmen!»). Über die Hälfte der Schulkinder im Kanton Zürich erhalten eine sonderpädagogische Massnahme oder eine Therapie. (Quelle: «In die Schule, dann zur Therapie» & «Therapiewahn an den Schweizer Schulen?»)

Burnout von Schülern: Jedes dritte Kind leidet in der Volksschule an Burnout-Symptomen. Die Kosten für psychiatrische Leistungen an Kindern und Jugendlichen während ihrer Schulzeit sind in den letzten Jahren explodiert. (Quelle: «Jetzt gegensteuern, sonst werden die Folgen fatal sein – Warum bereits 11-Jährige ein Burnout erleiden» , «Jeder dritte Schüler leidet an Burn-out-Symptomen», «Burn-out und Suizidgefahr: Notfälle bei Kindern nehmen zu – Kinder- und Jugendpsychiater haben mit zehnmal mehr Fällen zu tun als noch vor zehn Jahren.» & «Leistungsdruck bis zum Burn-Out – Immer mehr Schüler depressiv»)

überforderung der Lehrpersonen: Gemäss einer Nationalfondsstudie der Fachhochschule Nordwestschweiz von 2014 fühlt sich jede fünfte Lehrperson «ständig überfordert». Jeder dritte Pädagoge leidet mindestens einmal pro Monat unter depressiven Beschwerden, ebenso viele sind Burnout-gefährdet. (Quelle: «Ein Drittel der Lehrer ist Burn-out-gefährdet», «Schweizer Lehrerverbände schlagen Alarm wegen Burnouts» & «Die meiste Kritik an Lehrern ist völlig berechtigt»)

Der Beitrag Grenzen des staatlichen Schulsystems erschien zuerst auf elternlobby schweiz.

]]>
https://www.elternlobby.ch/grenzen-des-staatlichen-schulsystems/feed/ 1
Bildung im Wandel ein Ermutigungs-Kongress https://www.elternlobby.ch/bildung-im-wandel-ermutigungs-kongress/ https://www.elternlobby.ch/bildung-im-wandel-ermutigungs-kongress/#respond Thu, 04 Apr 2019 09:54:57 +0000 http://www.elternlobby.ch/?p=8954 Der Beitrag Bildung im Wandel ein Ermutigungs-Kongress erschien zuerst auf elternlobby schweiz.

]]>

Hier können Sie sich zur kostenfreien Teilnahme am online Kongress vom 5. – 14. April 2019 anmelden:

Bildung im Wandel ein Ermutigungs-Kongress

Ein «Ermutigungs-Kongress» für SchülerInnen, Eltern, Großeltern, ErzieherInnen, LehrerInnen und alle, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben und alle, die einmal Kind waren.

Stell Dir vor, es ist Schule …

… und alle wollen hin!

Jetzt anmelden.

Der Beitrag Bildung im Wandel ein Ermutigungs-Kongress erschien zuerst auf elternlobby schweiz.

]]>
https://www.elternlobby.ch/bildung-im-wandel-ermutigungs-kongress/feed/ 0
OECD Studie: Freie Schulwahl und Bildungsgerechtigkeit miteinander vereinbaren https://www.elternlobby.ch/oecd-2019-schulwahl/ https://www.elternlobby.ch/oecd-2019-schulwahl/#respond Mon, 04 Mar 2019 08:11:45 +0000 http://www.elternlobby.ch/bildung-im-wandel-2/ Weltklasse: Schule für das 21. Jahrhundert gestalten Neue OECD Studie von Andreas Schleicher „Freie Schulwahl und Bildungsgerechtigkeit miteinander vereinbaren“ 19.02.2019 (siehe Kapitel 4, S. 200 – 220 ). Auszüge aus der neuen Studie: Vielen Ländern fällt es schwer, das Ziel, die Flexibilität und die Schulwahlmöglichkeiten der Eltern zu erhöhen, mit der Notwendigkeit in Einklang zu […]

Der Beitrag OECD Studie: Freie Schulwahl und Bildungsgerechtigkeit miteinander vereinbaren erschien zuerst auf elternlobby schweiz.

]]>
Weltklasse: Schule für das 21. Jahrhundert gestalten

Neue OECD Studie von Andreas Schleicher „Freie Schulwahl und Bildungsgerechtigkeit miteinander vereinbaren“ 19.02.2019 (siehe Kapitel 4, S. 200 – 220 ). Auszüge aus der neuen Studie:

Vielen Ländern fällt es schwer, das Ziel, die Flexibilität und die Schulwahlmöglichkeiten der Eltern zu erhöhen, mit der Notwendigkeit in Einklang zu bringen, die Qualität, Bildungsgerechtigkeit und Einheitlichkeit des Schulsystems zu gewährleisten.

Ein hohes Maß an Schulautonomie ist offenbar ein Merkmal, das leistungsstarken Bildungssystemen gemeinsam ist. Diese ist in den einzelnen Bildungssystemen jedoch sehr unterschiedlich geregelt. Um Schulautonomie und freie Schulwahl miteinander zu verknüpfen und dafür zu sorgen, dass Letztere mit Bildungsgerechtigkeit vereinbar ist, werden oft ganz unterschiedliche Strategien verfolgt.

Eine eingehendere Analyse der Daten zeigt, dass das Für und Wider [Schulwahl] nicht so klar auf der Hand liegt. Man denke an Hongkong (China). Dort wird in fast jedem Bereich öffentlicher Dienstleistungen ein marktorientierter Ansatz verfolgt. Trotzdem ist es Hongkong (China) gelungen, ein hohes Leistungsniveau mit einem hohen Maß an sozialer Gerechtigkeit bei der Verteilung der Bildungschancen zu verbinden.

Anders als in erfolgreichen Schulsystemen mit freier Schulwahl, wie jenen in Belgien, Hongkong (China) und den Niederlanden, zog die Einführung der Wahlfreiheit in Chile und Schweden offenbar eine Verstärkung der sozialen Ungleichgewichte nach sich, ohne dass sich die Ergebnisse insgesamt verbesserten. Im Mai 2015 veröffentlichten wir hierzu einen Bericht für Schweden, den ich gemeinsam mit dem schwedischen Bildungsminister Gustav Fridolin und der damals für den Sekundarbereich II, die Erwachsenenbildung und die Berufsbildung zuständigen Ministerin Aida Hadžialić präsentierte22. Fünf Jahre zuvor, im Mai 2010, hatte ich beim Gipfel Europäischer Bürgermeister in Stockholm einen Vortrag gehalten. Dabei hatte ich Daten präsentiert, die zeigten, dass die hohe Schulautonomie und die freie Schulwahl in Schweden, die nicht durch einen starken Regulierungsrahmen und Eingriffsmöglichkeiten flankiert wurden, den langjährigen Erfolg des Landes im Hinblick auf Bildungsqualität und Bildungsgerechtigkeit gefährdeten. Ich war überrascht, als mir dann schwedische Bürgermeister erklärten, dass sie die freie Schulwahl auf Wunsch der Bürgerinnen und Bürger ihrer Gemeinden über andere Erwägungen stellten.

Es lohnt sich, die Daten genauer zu untersuchen und dabei auch die politische Konjunktur der betreffenden Themen zu berücksichtigen. Die Wahlmöglichkeiten der Eltern bzw. der Wettbewerb innerhalb der Schulsysteme variieren im Ländervergleich und innerhalb der Länder zwischen verschiedenen sozialen Gruppen erheblich. In den 18 Ländern, für die vergleichbare Daten der PISA-Erhebung 2015 vorliegen, gaben 64% der Eltern an, dass ihnen zumindest 2 Schulen zur Auswahl standen. Dieser Anteil fällt jedoch von Land zu Land sehr unterschiedlich aus23. Eltern von Schülerinnen und Schülern in ländlichen und benachteiligten Schulen boten sich eigenen Angaben zufolge weniger Wahlmöglichkeiten als Eltern von Schülerinnen und Schülern in städtischen und begünstigten Schulen. Bei PISA wurden die Eltern auch gefragt, wie wichtig ihnen bestimmte Kriterien bei der Schulwahl waren. Diese betrafen in erster Linie die Qualität der Schule, finanzielle Gesichtspunkte, den pädagogischen Ansatz bzw. Auftrag der Schule sowie die Entfernung zwischen Wohnsitz und Schule. In den 18 berücksichtigten Schulsystemen stuften die Eltern eine sichere Umgebung, einen guten Ruf und ein aktives, angenehmes Schulklima eher als wichtig ein als die übrigen Kriterien – und werteten sie sogar höher als die schulischen Leistungen der Schülerinnen und Schüler der betreffenden Schule24. Bemerkenswert ist auch Folgendes: Die Eltern von Kindern in benachteiligten, ländlichen und/oder öffentlichen Schulen betrachteten die Entfernung zwischen Wohnort und Schule wesentlich häufiger als zentrales Kriterium als die Eltern von Kindern in begünstigten, städtischen und/oder privaten Schulen. Und die Kinder, deren Eltern der Entfernung einen höheren Stellenwert beimaßen, schnitten beim PISA-Naturwissenschaftstest deutlich schlechter ab, und dies selbst bei Berücksichtigung des sozioökonomischen Profils der Schülerinnen und Schüler sowie der Schulen. Gleiches gilt für die Schülerinnen und Schüler, deren Eltern einen geringen Kostenaufwand als wichtig oder sehr wichtig erachteten. Sie erzielten in Naturwissenschaften 30 Punkte weniger (was in etwa einem Schuljahr entspricht) als die Schülerinnen und Schüler, deren Eltern einem geringen Kostenaufwand nur eine untergeordnete oder keine Bedeutung beimaßen. Die Eltern von Schülerinnen und Schülern in benachteiligten und öffentlichen Schulen betrachteten auch geringe Kosten häufiger als zentrales Kriterium für die Schulwahl als dies bei den Eltern von Kindern in begünstigten Schulen und Privatschulen der Fall war. Offenbar fällt es einkommensschwächeren Familien häufig selbst dann schwer, Schulen aufgrund der Schülerleistungen auszuwählen, wenn sie Zugang zu diesbezüglichen Informationen haben. Sie haben möglicherweise nicht die Zeit, sich verschiedene Schulen anzusehen, u.U. stehen ihnen auch nicht die nötigen Transportmittel zur Verfügung, damit ihr Kind die Schule ihrer Wahl besuchen kann, oder es ist ihnen aus zeitlichen Gründen nicht möglich, die Kinder zu einer weiter von ihrem Wohnort entfernten Schule zu bringen bzw. sie am Ende des Schultages dort wieder abzuholen. Das Ausmaß des Wettbewerbs innerhalb eines Schulsystems und der jeweilige Anteil von Privatschulen können miteinander zusammenhängen, sind jedoch nicht gleichzusetzen. Im OECD-Durchschnitt besuchen rd. 84% der 15-jährigen Schülerinnen und Schüler eine öffentliche Schule, rd. 12% eine vom Staat abhängige Privatschule und etwas mehr als 4% eine unabhängige Privatschule. Von den 12% der Schülerinnen und Schüler, die vom Staat abhängige Privatschulen besuchen, gehen etwa 38% in Schulen in der Trägerschaft von Kirchen oder anderen religiösen Organisationen, 54% in Schulen, die von anderen gemeinnützigen Organisationen betrieben werden, und 8% in Schulen, die von gewinnorientierten Organisationen verwaltet werden. In Irland besuchen alle 15-jährigen Schülerinnen und Schüler staatsabhängiger Privatschulen eine konfessionelle Schule, in Österreich hingegen eine von einer anderen gemeinnützigen Organisation betriebene Schule. In Schweden wiederum besucht mehr als die Hälfte der Schülerinnen und Schüler vom Staat abhängiger Privatschulen eine Schule in der Trägerschaft einer gewinnorientierten Organisation25.

Last, but not least müssen die staatlichen Maßnahmen umso stärker sein, je flexibler das Schulsystem ist. Mehr Schulautonomie, Dezentralisierung und ein stärker nachfrageorientiertes Schulsystem zielen darauf ab, die Entscheidungskompetenz den Akteuren an vorderster Front zu übertragen. Die Zentralbehörden müssen dabei jedoch eine strategische Vision haben, klare Leitlinien für das Bildungswesen vorgeben und lokalen Schulnetzwerken und einzelnen Schulen ein hilfreiches Feedback bieten. Mit anderen Worten: Nur durch konzertierte Anstrengungen der zentralen und lokalen Bildungsbehörden kann sichergestellt werden, dass die freie Schulwahl allen Schülerinnen und Schülern zugutekommt.

 

Neue OECD Studie von Andreas Schleicher „Freie Schulwahl und Bildungsgerechtigkeit miteinander vereinbaren“ 19.02.2019 (siehe Kapitel 4, S. 200 – 220 ) [PDF]

Der Beitrag OECD Studie: Freie Schulwahl und Bildungsgerechtigkeit miteinander vereinbaren erschien zuerst auf elternlobby schweiz.

]]>
https://www.elternlobby.ch/oecd-2019-schulwahl/feed/ 0
Wahlfreiheit & Vielfalt in der Bildung https://www.elternlobby.ch/wahlfreiheit-vielfalt-bildung/ https://www.elternlobby.ch/wahlfreiheit-vielfalt-bildung/#respond Tue, 26 Mar 2019 13:23:08 +0000 http://www.elternlobby.ch/?p=8892 Vortrag – Wahlfreiheit & Vielfalt in der Bildung – 17. Mai, Bahnhofbuffet Düdingen: „Seit Jahrhunderten umkreisen wir das Kind mit unterschiedlichsten Vorstellungen, beim Kind selbst sind wir immer noch nicht angekommen… Seit einigen Jahren schon stehen Bildung und Erziehung gleichermassen in Familie und Schule auf dem Prüfstand.“ Remo Largo 19.00 Uhr: Vortrag  von Judith Meuwly […]

Der Beitrag Wahlfreiheit & Vielfalt in der Bildung erschien zuerst auf elternlobby schweiz.

]]>
Vortrag – Wahlfreiheit & Vielfalt in der Bildung – 17. Mai, Bahnhofbuffet Düdingen:

„Seit Jahrhunderten umkreisen wir das Kind mit unterschiedlichsten Vorstellungen, beim Kind selbst sind wir immer noch nicht angekommen… Seit einigen Jahren schon stehen Bildung und Erziehung gleichermassen in Familie und Schule auf dem Prüfstand.“ Remo Largo

19.00 Uhr: Vortrag  von Judith Meuwly Correll
Gründerin und Leiterin der Sesam Schulen in St.Wolfgang und Ulmiz

20.15 – 22.00 Uhr: Austausch, Workshop, Ideen zusammentragen und festhalten:

  • Welche Bildungsformen wünschen sich Eltern, Kinder und Lehrpersonen?
  • Wie kann Bildungsvielfalt realisiert werden?

Wollen Sie am 17. Mai 2019 dabei sein und mitdiskutieren?
Wir freuen uns über Ihre Anmeldung an: karin.lerch76@gmail.com
Willkommen sind Eltern, Lehrpersonen, Schüler*innen und alle Interessierten.

Nonprofit-Anlass, freie Kollekte,  unterstützt durch elternlobby.ch

Flyer: Wahlfreiheit & Vielfalt in der Bildung 

Der Beitrag Wahlfreiheit & Vielfalt in der Bildung erschien zuerst auf elternlobby schweiz.

]]>
https://www.elternlobby.ch/wahlfreiheit-vielfalt-bildung/feed/ 0
Bildung im Wandel https://www.elternlobby.ch/bildung-im-wandel-2-2/ https://www.elternlobby.ch/bildung-im-wandel-2-2/#respond Tue, 05 Mar 2019 08:54:25 +0000 http://www.elternlobby.ch/bildung-im-wandel-2-2/ Mitmach-Panel – Bildung im Wandel – 29. März, 18 Uhr, Raiffeisenforum Bern, Schauplatzgasse 1: Warum gibt es Kinder, die die Schule verweigern – oder daran zerbrechen?72 % der Lehrkräfte heute empfinden ihre Arbeit als innovationsfeindlich, ein Drittel aller Lehrpersonen sind burnoutgefährdet. (Quelle: Future Skills Interview mit Andreas Schleicher, OECD) Passen Lust und Leistung zusammen?Was kann […]

Der Beitrag Bildung im Wandel erschien zuerst auf elternlobby schweiz.

]]>
Mitmach-Panel – Bildung im Wandel – 29. März, 18 Uhr, Raiffeisenforum Bern, Schauplatzgasse 1:

Warum gibt es Kinder, die die Schule verweigern – oder daran zerbrechen?
72 % der Lehrkräfte heute empfinden ihre Arbeit als innovationsfeindlich, ein Drittel aller Lehrpersonen sind burnoutgefährdet.

(Quelle: Future Skills Interview mit Andreas Schleicher, OECD)

Passen Lust und Leistung zusammen?
Was kann eine Freie Bildungswahl bewirken?

Diesen und anderen Fragen gehen wir am 29. März um 18 Uhr nach, beim ersten Berner Mitmach-Panel im Raiffeisenforum Bern, Schauplatzgasse 11

 

Wollen Sie dabei sein und mitdiskutieren?
Die elternlobby freut sich über Ihre Anmeldung an: stella.stejskal@protonmail.com

  • 18:00 Türöffnung
  • 18:15 Begrüssung durch Pia Amacher, Präsidentin der elternlobby
  • 18:20 Impulsreferat I: „Bildung im Wandel“ Cristina Riesen, Founder und CEO von WeArePlayLab
  • 18:30 Impulsreferat II: „Kindern kann man nichts beibringen“, Jakob Widmer, Gründer REOSCH
  • 18:45 Gedankenraum – wir holen Thesen und wichtigste Fragen im Publikum ab
  • 19:15 Panel (in der Diskussion werden die Thesen und Fragestellungen erörtert und vertieft) im Abgleich mit dem Publikum
      • Urs Gantenbein, Co-Schulleiter Spielraum21, Kaospilot
      • Anna Maurer, Schülerin
      • Barbara Omoruyi, Schulleiterin, Geschäftsführerin und Gründerin Prima Bildung
      • Claudine Esseiva, Vorstandsmiglied FDP, Betriebsökonomin, Mitbegründerin macmac AG
      • Gabriela Heimgartner, Nationalratskanditatin glp, Co-Präsidentin Schule & Elternhaus
      • Patric Walthert, Gründer Après school
      • Christine Brunner, Laufbahncoach, Heilpädagogin
      • Ueli Egger, Co-Präsident SP Bern, Lehrer

  • 20:30 Abschlussrunde
  • 21:00 Apéro

Moderation: Daniel Osterwalder, Gründer und Facilitator

Flyer: Bildung im Wandel

Foto: © Manuela Furger

Der Beitrag Bildung im Wandel erschien zuerst auf elternlobby schweiz.

]]>
https://www.elternlobby.ch/bildung-im-wandel-2-2/feed/ 0
Eine neue Generation von Eltern https://www.elternlobby.ch/neue-generation-eltern/ https://www.elternlobby.ch/neue-generation-eltern/#respond Wed, 13 Feb 2019 13:00:55 +0000 http://www.elternlobby.ch/?p=8505 „Die überaus zahlreichen bildungsinteressierten Anwesenden am Anlass „Bildung – Zukunft“ vom 1. Februar, insbesondere der berührende Vortrag von André Stern hat mir bestätigt, dass eine neue Generation von Eltern am Entstehen und wachsen ist. Eine Generation von Erwachsenen, die den Mut hat, unsere Kinder nicht mehr zu kontrollieren und zu formen. Denn lange genug haben […]

Der Beitrag Eine neue Generation von Eltern erschien zuerst auf elternlobby schweiz.

]]>

„Die überaus zahlreichen bildungsinteressierten Anwesenden am Anlass „Bildung – Zukunft“ vom 1. Februar, insbesondere der berührende Vortrag von André Stern hat mir bestätigt, dass eine neue Generation von Eltern am Entstehen und wachsen ist. Eine Generation von Erwachsenen, die den Mut hat, unsere Kinder nicht mehr zu kontrollieren und zu formen. Denn lange genug haben wir unsere Kinder beurteilt, bewertet, verglichen, gezwungen, belehrt, bestraft, manipuliert, diagnostiziert und therapiert. So haben wir ihnen unsere eigenen mentalen Begrenzungen, emotionalen Blockaden, Selbstwertprobleme, Versagensängste und Minderwertigkeitskomplexe weitergegeben.

Doch nun ist es an der Zeit für die Unversehrtheit unserer Kinder einzustehen! Und genau das tut diese neue Generation von Eltern, in dem sie sich voll und ganz hinter ihre Kinder stellt. Anstatt auf Angst und Kontrolle, setzen diese Eltern auf Liebe und Vertrauen. Sie haben Vertrauen in die Einzigartigkeit ihrer Kinder und wissen um die Aufgabe als Eltern, diese zu bewahren. Solche Eltern gehen ganz neue Wege in der Begleitung ihrer Kinder. Sie stellen die Beziehungen zu ihren Kindern in den Mittelpunkt und verzichten auf Machtkämpfe. Diese neue Generation von Eltern schickt ihre Kinder in Schulen, an denen individualisiertes Lernen stattfindet oder sie ermöglichen ihren Kindern zu Hause selbstorganisierte Lernprozesse. Und sie stehen beharrlich für ihr Recht ein, über die Art der Bildung, die ihren Kindern zuteilwerden soll, selber zu entscheiden.“

Barbara Wechsler, elternlobby

Der Beitrag Eine neue Generation von Eltern erschien zuerst auf elternlobby schweiz.

]]>
https://www.elternlobby.ch/neue-generation-eltern/feed/ 0
Einspruch zu Homeschooling in der BaZ: „Schulsystem ist überfordert“ https://www.elternlobby.ch/einspruch-zu-homeschooling-in-der-baz-schulsystem-ist-ueberfordert/ https://www.elternlobby.ch/einspruch-zu-homeschooling-in-der-baz-schulsystem-ist-ueberfordert/#comments Wed, 26 Dec 2018 10:59:25 +0000 http://www.elternlobby.ch/?p=8349 Einspruch von Verena Bräm und Jonas Ulmer (BaZ 24.12.18) Noch nie war das Thema Homeschooling so aktuell wie heute («Spielend lernen ohne Schule»; BaZ 18. 12. 18). Und dies kommt nicht von ungefähr – denn in ähnlichem Ausmass gilt auch die grundsätzliche Frage «Wie zeitgemäss und zukunftsfähig ist die heutige Schule überhaup?» Als Lehrer und […]

Der Beitrag Einspruch zu Homeschooling in der BaZ: „Schulsystem ist überfordert“ erschien zuerst auf elternlobby schweiz.

]]>
Einspruch von Verena Bräm und Jonas Ulmer (BaZ 24.12.18)

Noch nie war das Thema Homeschooling so aktuell wie heute («Spielend lernen ohne Schule»; BaZ 18. 12. 18). Und dies kommt nicht von ungefähr – denn in ähnlichem Ausmass gilt auch die grundsätzliche Frage «Wie zeitgemäss und zukunftsfähig ist die heutige Schule überhaup?»

Als Lehrer und Lehrerberater sehen Verena Bräm und Jonas Ulmer eine Überforderung des herkömmlichen Schulsystems, der Lehrpersonen und Unterrichtsformen durch die technischen und gesellschaftliche Entwicklung, für die die Kinder den Preis zahlen.

Ihrer Meinung nach sei es dringend nötig und zeitgemäss, wenn in der Schweiz in allen Kantonen eine zukunftsfähige Bereitschaft für neue pädagogische Formen bestünde.

Link zum Artikel: «Schulsystem ist überfordert» [BaZ: 24. 12. 18; nur für Abonenten]  «Schulsystem ist überfordert» (Einspruch in der BaZ 24. 12. 18)

Der Beitrag Einspruch zu Homeschooling in der BaZ: „Schulsystem ist überfordert“ erschien zuerst auf elternlobby schweiz.

]]>
https://www.elternlobby.ch/einspruch-zu-homeschooling-in-der-baz-schulsystem-ist-ueberfordert/feed/ 1
Vortrag André Stern & Podiumsdikussion: „Bildung – Zukunft?“ https://www.elternlobby.ch/vortrag-lernen-und-leben-aus-begeisterung/ https://www.elternlobby.ch/vortrag-lernen-und-leben-aus-begeisterung/#comments Mon, 07 Jan 2019 15:46:56 +0000 http://www.elternlobby.ch/?p=8314 Freitag 1. Februar 2019 im Zeughaus Kultur, Brig-Glis 15:00 Uhr conférence avec André Stern (en français) 18:00 Uhr Vortrag von André Stern «lernen und leben aus Begeisterung Pause Anschliessend Podiumsdiskussion mit: Dr. Stephan König Jörg Solèr Pino Mazzone André Stern Moderation: Anna-Lisa Achtermann „Kinder lernen von Natur aus – und doch ermüden viele in diesem Prozess, wenn sie […]

Der Beitrag Vortrag André Stern & Podiumsdikussion: „Bildung – Zukunft?“ erschien zuerst auf elternlobby schweiz.

]]>
Flyer - bildung zunkunft

Freitag 1. Februar 2019 im Zeughaus Kultur, Brig-Glis

15:00 Uhr conférence avec André Stern (en français)
18:00 Uhr Vortrag von André Stern «lernen und leben aus Begeisterung

Pause

Anschliessend Podiumsdiskussion mit:

  • Dr. Stephan König
  • Jörg Solèr
  • Pino Mazzone
  • André Stern

Moderation:
Anna-Lisa Achtermann

„Kinder lernen von Natur aus – und doch ermüden viele in diesem Prozess, wenn sie die Schule durchlaufen. Ein Grund dafür ist, dass die Rituale der Erziehung nicht mit den Rhythmen ihrer Neugierde in Resonanz stehen. André Stern ist die Verkörperung des natürlichen Lernens und der natürlichen Verwirklichung. Er zeigt, wie alle Kinder gedeihen können, wenn wir ein tieferes Verständnis dafür entwickeln, wie sie lernen und warum, und wenn wir ihnen die besten Bedingungen für ihr Wachstum und ihre Entwicklung zur Verfügung stellen.“ – Sir Ken Robinson

Der Referent André Stern:

Der Musiker und Autor André Stern erzählt über seinen ungewöhnlichen Bildungsweg und zeigt Möglichkeiten auf. Andre Stern war selbst nie in der Schule, spricht heute 5 Sprachen und erzählt die Geschichte eines glücklichen Kindes, das nie eine Schule besucht hat. Er berichtet plastisch, charmant und unterhaltsam, wie er ungestört seine Talente entdecken und entfalten konnte und sich in aller Freiheit ebenso eingehend mit Mathematik und Technik beschäftigte wie mit Tanz, Literatur, Gitarrenbau und Sprachen. So war seine Jugend reich an intensiven Lernerlebnissen – und dennoch frei von Stress, Konkurrenzkampf, Leistungsdruck und der Jagd nach guten Noten.

André Stern, 1971 in Paris geboren und aufgewachsen, ist Musiker, Komponist, Gitarrenbaumeister, Journalist und Autor, unter anderem des Bestsellers „… und ich war nie in der Schule“ sowie, gemeinsam mit Arno Stern, des Buches „Mein Vater, mein Freund„. Er ist einer der Protagonisten in „Alphabet“, dem neuen Film von Erwin Wagenhofer, und Co-Autor des gleichnamigen Buches. Er ist verheiratet und selbst Vater von zwei kleinen Jungen.

www.andrestern.com oekologiederkindheit.com

Datum: Freitag, 1. Februar 2019

Veranstaltungsort: Zeughaus Kultur Brig, Gliserallee 91, 3902 Brig

Beginn des Vortrages: 15.00 Uhr französisch; 18:00 Uhr deutsch

Anschliessende Podiumsdiskussion:
mit André Stern, Dr. Stephan König, Jörg Solèr & Pino Mazzone
Moderation: Anna-Lisa Achtermann

Flyer: Vortrag von André Stern: „Lernen und Leben aus Begeisterung“[PDF]

 

Der Beitrag Vortrag André Stern & Podiumsdikussion: „Bildung – Zukunft?“ erschien zuerst auf elternlobby schweiz.

]]>
https://www.elternlobby.ch/vortrag-lernen-und-leben-aus-begeisterung/feed/ 1
NZZ verweist auf Schulwahl Petition https://www.elternlobby.ch/nzz-schulwahl-petition/ https://www.elternlobby.ch/nzz-schulwahl-petition/#respond Tue, 13 Nov 2018 13:42:34 +0000 http://www.elternlobby.ch/?p=8084 Der neue Lehrplan 21 erhitzt noch immer die Gemüter. Graubünden ist der letzte Kanton, der nun über zwei Initiativen abstimmt, die den Behörden die Hoheit über die Lehrpläne entreissen wollen. „(…) Nach einer Kaskade von Volksabstimmungen zu Schulreformen – Harmos-Konkordat, Frühfranzösisch, Lehrplan 21 – scheint nun etwas Ruhe in die Bildungspolitik einzukehren. Ausdruck davon ist […]

Der Beitrag NZZ verweist auf Schulwahl Petition erschien zuerst auf elternlobby schweiz.

]]>
Der neue Lehrplan 21 erhitzt noch immer die Gemüter. Graubünden ist der letzte Kanton, der nun über zwei Initiativen abstimmt, die den Behörden die Hoheit über die Lehrpläne entreissen wollen.

„(…) Nach einer Kaskade von Volksabstimmungen zu Schulreformen – Harmos-Konkordat, Frühfranzösisch, Lehrplan 21 – scheint nun etwas Ruhe in die Bildungspolitik einzukehren. Ausdruck davon ist die Auflösung der 2011 eingeführten Deutschschweizer Erziehungsdirektorenkonferenz (D-EDK) auf Ende Jahr. Diese sieht ihre Aufgabe erfüllt, da alle 21 Kantone und das Fürstentum Liechtenstein bereits mit dem neuen Lehrplan arbeiten oder diesen in absehbarer Zeit einführen.

Bei den Gegnern ist der Ärger indes nicht verraucht. Sie monieren etwa, dass sich die D-EDK mit ihrer Auflösung aus der Verantwortung stehle, und befürchten, dass der kompetenzorientierte neue Lehrplan die pädagogische Vielfalt abtöte, die Lehrpersonen in den Würgegriff nehme und die Kinder ihr Potenzial nicht entfalten lasse. Der Verein «Chance Schulwahl» und die Elternlobby Schweiz haben deshalb eine Petition für das Recht auf Bildungswahl lanciert. Vorerst in den Kantonen Zürich, St. Gallen, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Freiburg und Wallis verlangen sie, dass die Staatsschulen vielfältiger werden und die Eltern ein passendes Schulmodell wählen können. Nichtstaatliche Schulen, die Kinder ohne ethnische und religiöse Einschränkungen aufnehmen und kein Schulgeld verlangen, sollen laut Petition öffentlich finanziert werden.“

Hier finden Sie den ganzen Artikel aus der NZZ vom 7.11.2018 (Jörg Krummenacher)

Der Beitrag NZZ verweist auf Schulwahl Petition erschien zuerst auf elternlobby schweiz.

]]>
https://www.elternlobby.ch/nzz-schulwahl-petition/feed/ 0
Walliser Wirtschaft macht sich für freie Schulwahl stark https://www.elternlobby.ch/walliser-wirtschaft-fuer-freie-schulwahl-stark/ https://www.elternlobby.ch/walliser-wirtschaft-fuer-freie-schulwahl-stark/#respond Thu, 08 Nov 2018 14:24:33 +0000 http://www.elternlobby.ch/?p=8057 Im Kanton Wallis erhält die Petition «Freie Bildungswahl für alle» Unterstützung von prominenten Wirtschaftsvertreter. So setzt sich Jörg Solèr, Standortleiter des Lonzawerks Visp, mit seinem Namen für die Petition ein. Als Vater von 2 Kinder findet er, „es braucht ein flexibleres Bildungssystem“. Mehr dazu im SRF Regionaljournal Bern, Freiburg, Wallis vom Dienstag 6. November, welches Sie […]

Der Beitrag Walliser Wirtschaft macht sich für freie Schulwahl stark erschien zuerst auf elternlobby schweiz.

]]>
Im Kanton Wallis erhält die Petition «Freie Bildungswahl für alle» Unterstützung von prominenten Wirtschaftsvertreter. So setzt sich Jörg Solèr, Standortleiter des Lonzawerks Visp, mit seinem Namen für die Petition ein. Als Vater von 2 Kinder findet er, „es braucht ein flexibleres Bildungssystem“.

Mehr dazu im SRF Regionaljournal Bern, Freiburg, Wallis vom Dienstag 6. November, welches Sie sich hier anhören können.

(Ad-Blocker können das Laden der Radiosendung blockieren. Sollte die Sendung nicht laden, können Sie sie hier anhören.)

Der Beitrag Walliser Wirtschaft macht sich für freie Schulwahl stark erschien zuerst auf elternlobby schweiz.

]]>
https://www.elternlobby.ch/walliser-wirtschaft-fuer-freie-schulwahl-stark/feed/ 0