Heini Mundwiler elternverein baselland elternlobby

Das Bildungswesen sollte entpolitisiert werden

Ein Leserbrief von Heini Mundwiler vom 20.12.2016 in der BZ-Basel. Es ist eine Antwort auf den Gastkommentar „Bildungsrat entmachten, der richtige Schritt“. Heini Mundwiler ist Mitglied der elternlobby baselland, vertritt hier aber seine persönliche Meinung. 

Der Vorschlag der Autorin ist inkonsequent, da sie den Bildungsrat – weil zu politisch – abschaffen will, jedoch die wichtigsten Entscheide dann doch wieder der Politik, das heisst dem Regierungsrat, überlassen will. Meines Erachtens sind Politiker und reine Experten im Bildungswesen fehl am Platz. Meine Vorschläge lauten deshalb:

  1. Der Bildungsrat wird beibehalten, setzt sich aber ausschliesslich aus Lehrpersonen vom Kindergarten bis zur Uni zusammen.
  2. Alle wichtigen Bildungsthemen, also auch Lehrpläne und Stundentafeln etc., werden unter der Leitung des Bildungsrates erarbeitet.
  3. Aus seiner Mitte bestimmt der Bildungsrat die Bildungsdirektorin mit einer Amtszeit von maximal 1 oder 2 Jahren.
  4. Für das Bildungswesen inklusive seine Verwaltung gilt das eherne Gesetz, dass alle massgebenden Amtsinhaber ein Teilpensum unterrichten.

Resultat: Das Bildungswesen ist entpolitisiert, von Schreibtischtätern befreit und die Lehrpersonen gewinnen endlich die Bedeutung, die ihrer Wichtigkeit im Bildungsprozess der Lernenden gerecht wird.

HEINI MUNDWILER, HOLSTEIN

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