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Basel-Stadt
Studie freie Schulwahl Februar 2011
Schweizerische Koodinationsstelle Bildungsforschung, Andrea Diem und Stefan C. Wolter
28% für staatliche Unterstützung von Privatschulen
64% für Volksschulwahl
Teure Apartheid an Schweizer Schulen
Schweiz hat das segregativste Schulsystem Europas Bundesamt für Sozialversicherungen
"Freie Staatsschul-Wahl in der obligatorischen Schulzeit" am 16. Dezember 2010 vom Graossen Rat mit 2/3 Mehrheit abgelehnt.
Motion der GLP Krippenfinanzierung "Modell Luzern" (Gutschein für Eltern) abgelehnt.
Schulwahl sinnvoll und praktikabel
Sozialindex fördert Integration
Seit 1997 Staatsschul-Wahl für Eltern und Schüler innerhalb der WBS (8./9. Klasse)
Ab 2015 Staatsschul-Wahl auf der Sekstufe I (7. bis 9. Klasse)
Seit 1997 können Eltern und Schüler innerhalb der WBS (8./9. Schuljahr) das favorisierte Schulhaus nennen - mit erster, zweiter und dritter Priorität. Die einzelnen Schulen können sich ein eigenes Profil erarbeiten. Ab 2015 wird mit Einführung der Schulreform die Wahl auf der Sekundarstufe I (7. bis 9. Klasse) möglich sein.
Ab 2014 Kantonsübergreifende Staatsschul-Wahl für Gymnasiasten in BS, BL, AG, SO
Die Regierungen von BS, BL, AG, und SO haben im Dezember 2009 beschlossen, die kantonsübergreifende freie Schulwahl innerhalb aller Gymnasien zu ermöglichen. Regierungsvereinbarung Presseartikel
Neue Strategie
Am 26. November 2008 wurde die Initiative "JA! Freie Schulwahl für alle" lanciert. Aufgrund einer Strategieänderung wurde die Initiative am 26. April zurückgezogen. Die Medienmitteilung in diesem Zusammenhang können Sie hier einsehen. Parlamentarische Staatsschul-Wahl Motion wird am 15. Dezember 2010 im Grossen Rat behandelt.
Argumente
Warum freie Schulwahl?
Unsere Kinder haben unterschiedliche Bedürfnisse, Ansprüche und Wünsche. Bei der Schuleinweisung spielen diese Faktoren heute leider keine Rolle. Unsere Kinder werden amtlich eingewiesen; einziges Auswahlkriterium: die Postleitzahl. Kind, Mutter und Vater können heute Ihren Einfluss nicht geltend machen, sie sind staatlich bevormundet.
Die elternlobby baselstadt kämpft dafür, dass die Eltern und Kinder bei der Schulwahl mitentscheiden können. Mutter und Vater kennen die Bedürfnisse und Ansprüche des Kindes am besten. Die Eltern sollen deshalb gemeinsam mit dem Kind entscheiden dürfen. Nur so können die individuellen Bedürfnisse der Kinder berücksichtigt werden, unabhängig von Einkommen und Wohnort.
Vieles spricht für die freie Schulwahl
Mehr Mitbestimmung für die Familie
- Kind und Eltern können Schulen wählen, die den Bedürfnissen Ihrer Kinder entsprechen.
- Bedürfnisse und Nachfrage der Kinder und Eltern bestimmen über die Veränderungen in der Schule und nicht mehr unbeteiligte Politiker.
Gleiche Chancen für alle
- Alle Kinder haben Zugang zu allen bewilligten und beaufsichtigten Schulen. Die käufliche Bildung wird gestoppt.
- Bildungschance ist nicht mehr einzig von Wohnort und Einkommen abhängig.
Qualität verbessern
- Die Wahlfreiheit führt zu einem bedürfnisgerechten und innovativen Bildungswesen
- Auch im Spital-, Arzt- und Sozialwesen besteht die Wahlfreiheit erfolgreich.
- Ein gesundes Mass an Konkurrenz spornt an und führt zu einem wettbewerbsfähigen effizienten Bildungswesen. Der Staat kontrolliert und stellt weiterhin die Spielregeln auf.
- Die grossangelegte Studie der OECD mit 180‘000 Schülerdaten aus 27 Ländern, hält eindeutig fest: Die freie Schulwahl muss für alle materiell möglich sein (siehe OECD Studie 2007 und OECD Studie 2010 ). Dies führt zu mehr Chancengerechtigkeit, Qualität und Effizienz im Bildungswesen.
Menschenrechte einhalten
- Die UNO-Menschenrechtskonvention verlangt in Artikel 26, Absatz 3: „In erster Linie haben die Eltern das Recht, die Art der Bildung zu wählen, die ihren Kindern zuteil werden soll.“ Dieses Menschenrecht muss für alle materiell ermöglicht werden.
Gesetze
Verfassung
Schulgesetz
Teilautonomie
Regionales Schulabkommen über die gegenseitige Aufnahme von Auszubildenden und die Ausrichtiung von Beiträgen RSA 2009
RSA Schullisten
RSA Kommissionen
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