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Schulwahl-Initiativen

Schritt für Schritt zur freien Schulwahl


Laufende Schulwahl-Initiativen
SG "Freie Schulwahl auf der Oberstufe" (Teilvariante) 2. November 2009 eingereicht.
SO "JA, Freie Schulwahl für alle" (Vollvariante) 2. März 2010 eingereicht.
ZH "JA, Freie Schulwahl für alle ab der 4. Klasse" (Teilvariante) 14. Juli 2010 eingereicht.


Bisherige Ergebnisse
BL: 2008 Schulwahl-Initiative (Vollvarianten) abgelehnt. Gegenvorschlag der Regierung zur Erhöhung der Subventionen an Eltern, deren Kinder nichtstaatliche Schulen besuchen auf 2500.- Franken angenommen.
BE: Ab 2009 Pro-Kind-Pauschale von jährlich 2'000.- an Schulen in freier Trägerschaft, die älter als 20 Jahre sind und mehr als 100 Lernende haben.
TG: März 2010 Schulwahl-Initiative abgelehnt.
VD April 2010 Petition "Freie Schulwahl für alle" vom Parlament abgelehnt.
BS April 2010 "Ja, Freie Schulwahl für alle" (Vollvariante) zurückgezogen.
AG, BL, BS, SO: 2009 beschliessen Regierungen die kantonsübergreifende Gymnasialwahl ab 2014.


Geplante Teilvarianten in verschiedenen Kantonen
Da in den Kantonen BL und TG die Vollvarianten der Schulwahl-Initiativen vom Volk abgelehnt wurden, haben und werden wir in Zukunft Teilvarianten zur Freien Schulwahl lancieren. Mitglieder organisieren in verschiedenen Kantonen neue Vorstösse.
Teilvarianten können sein:
Freie Schulwahl beschränkt auf einzelne Schulstufen für Staatsschulen und "Freie Schulen".
Freie Schulwahl auf einzelne staatliche Schulstufen beschränkt.
Freie Schulwahl auf Schulkreise und Bildungsräume beschränkt als Pilotprojekt.

Bitte melden Sie sich bei info@elternlobby.ch oder 061 711 96 84, wenn Sie sich aktiv in Ihrem Kanton für die freie Schulwahl einsetzen wollen.


Ist-Zustand: Eingeschränkte Schulwahl in der Schweiz
Mehrere Kantone kennen schon seit Längerem die Freie Schulwahl innerhalb der kantonalen Gymnasien und die Vollfinanzierung einzelner Schulen in privatrechtlicher Trägerschaft (Bsp. Vertragsschule Gossau, KV BL). Nirgends wurde die Schulwahl abgeschafft, da die Erfahrungen positiv sind.

JU, LU, ZG und BL: Schulen in privatrechtlicher Trägerschaft erhalten schon seit längerer Zeit staatliche Subventionen von 20 - 45%.

BE: Der Kanton bezahlt seit 2009 Pro-Kind-Pauschalen von jährlich 2'000.- an Schulen in freier Trägerschaft, die älter als 20 Jahre sind und mehr als 100 Lernende haben.

BL: Ab 2009 Pro-Kind-Pauschale an Eltern, deren Kinder nichtstaatliche Schulen besuchen von jährlich 2'500.- Franken.
2 Tage nach der Abstimmung wurde die erleichterte Staatsschulwahl auf KG und Primarstufe vom Parlament eingeführt.

NWCH: Kantonsübergreifende Gymnasialwahl ab 2014.


Weitere Infos unter Kantone.